Jenson Button und McLaren-Honda: Keine Verhandlungen

Von Rob La Salle
Formel 1
Jenson Button

Jenson Button

Die Zukunft des Engländers Jenson Button (35) ist ungewiss. Eric Boullier, Teamchef von McLaren-Honda, gibt zu: «Es gibt derzeit keine Pläne und auch keine Verhandlungen.»

Das Pilotenduo bei McLaren beschäftigte die britischen Blätter im vergangenen Herbst monatelang: Nachdem klar war, dass Fernando Alonso für 2015 andocken würde, lautete die Frage – der erfahrene Jenson Button oder der junge Kevin Magnussen? Schliesslich fiel die Wahl zu Gunsten des Weltmeisters von 2009.

Seither hat McLaren den grauenvollsten Saisonbeginn erlebt, seit der Rennstall Formel 1 fährt: null Punkte an fünf Rennwochenenden, jämmerlich, peinlich.

An den Piloten liegt es nicht: Fernando Alonso und Jenson Button wirken wie Boxkämpfer, denen man vor dem Kampf einen Arm auf den Rücken gebunden hat.

Und doch wird sich die McLaren-Führung früher oder später die Frage stellen müssen, wie es in Sachen Piloten weitergeht.

Fernando Alonso ist bis Ende 2017 ans britische Traditions-Team gebunden. Bei Jenson Button sieht die Sache anders aus. Zumal Kevin Magnussen natürlich so bald als möglich ins Renncockpit zurück will, zumal McLaren mit GP2-Sieger Stoffel Vandoorne einen weiteren, überaus vielversprechenden jungen Mann unter Vertrag hat.

Button hingegen ist inzwischen an Dienstjahren der älteste Fahrer (Jenson fährt seit der Saison 2000 Formel 1) und vom Alter her der Zweitälteste – nur Kimi Räikkönen ist noch ein paar Monate älter.
McLaren-Teamchef Eric Boullier sagt gegenüber der BBC: «Es gibt keine Pläne derzeit, es gibt keine Verhandlungen.»

Das muss aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht für Button sein, denn der französische Teamchef sagt auch: «Die Leute sagen ja immer, dass Alonso einer der besten Fahrer sei, und damit haben sie auch Recht.

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