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Nico Hülkenberg: Lob von Alonso, Schub durch Le Mans?
Von einem Fahrerkollegen gibt es viel Lob für Nico Hülkenberg, durch den Sieg in Le Mans wohl auch Schub für die Formel 1. Reicht das für Punkte in Spielberg?
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Fernando Alonso kennt sich in der Formel 1 aus. Es ist somit schon so etwas wie ein Ritterschlag, wenn der Spanier seine persönlichen Top-Drei-Fahrer verkündet. Dass der zweimalige Weltmeister den aktuellen Champion Lewis Hamilton dazuzählt, überrascht wenig. Und dahinter? Sebastian Vettel? Kimi Räikkönen? Oder Nico Rosberg?
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Weit gefehlt. Hinter dem Titelverteidiger setzte Alonso Nico Hülkenberg und, nachdem er ein wenig nachdenken musste, Daniel Ricciardo. Dass Alonso den viermaligen Weltmeister Vettel nicht in seine Favoritenliste aufnahm, überrascht nur auf den ersten Blick, war er in der Vergangenheit nie wirklich ein Fan des Heppenheimers. Hülkenbergs Platz in der Liste, den er übrigens vor seinem Sieg in Le Mans von Alonso bekam, dafür schon eher. Doch von dem Emmericher ist nicht nur Alonso überzeugt. Auch Ex-F1-Pilot und Porsche-Teamkollege Mark Webber findet, dass Hülkenberg in der Formel 1 ein besseres Cockpit verdient habe. Der 27-Jährige selbst wird diese Lobhudelei zweifelsfrei gerne hören, besagtes besseres Cockpit wird ihm das aber auch nicht zwangsläufig bringen. Denn dass er das Zeug dazu hat, steht außer Frage. Allerdings ist Hülkenberg seit Jahren auf der Suche nach einem Top-Cockpit. Der 27-Jährige war auch irgendwie immer in der Verlosung, ging am Ende jedoch genauso regelmäßig leer aus. 2010 debütierte er im Williams, verlor sein Cockpit nach nur einer Saison aber wieder. Nach einem Jahr als Testfahrer bekam er 2012 ein Stammcockpit bei Force India, ging für ein Jahr zu Sauber und kehrte 2014 wieder zu Force India zurück.
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Und mit dem Rennstall erlebt Hülkenberg nun ein sehr schwieriges Jahr. Das Auto wurde verspätet fertig, Hülkenberg und sein Teamkollege Sergio Perez fahren den eigenen Ansprüchen und Zielen derzeit nur hinterher. Da kam der grandiose Erfolg in Le Mans ("Der größte Sieg meines Lebens") zum richtigen Zeitpunkt. Zumindest für das eigene Selbstvertrauen. Vielleicht hilft der Sieg in gewisser Weise auch Force India. Das hofft zumindest Teamchef Vijay Mallya.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Die 24 Stunden sind eines der großen Spektakel des Motorsports. Mit seiner Leistung hat er sein großes Talent gezeigt und uns alle bei Force India sehr stolz gemacht. Ich hoffe, dass dieser Erfolg für ihn ein Motivationsschub war und zu einer weiteren starken Leistung in Österreich führen wird", sagte Mallya.
In Spielberg muss Force India aber auf das sehnsüchtig erwartete Update verzichten, das Team fährt vorerst weiter mit der alten Version des Autos. Für Hülkenberg war Le Mans mal wieder ein ganz besonderes Gefühl. "Es macht einen Unterschied vom Gefühl, wenn du weißt, dass du ein Auto hast, mit dem du vorne mitfahren kannst. Oder eben eines, wo du weißt, dass du Punkte holen kannst, aber für einen Sieg wird es nicht reichen", so Hülkenberg. Sein achter Platz in Kanada sei für ihn ein wichtiges Ergebnis gewesen, betonte er. "Ich habe mich im Auto wohlgefühlt, und es hat alles gepasst. In Österreich sollten wir erneut die Chance auf ein gutes Ergebnis haben."
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