Pedro Acosta lobt KTM-Fortschritte: Beim Chassis ins Schwarze getroffen
KTM-Werkspilot Pedro Acosta beendete den ersten Testtag in Sepang auf dem 15. Platz, wirkt aber alles andere als beunruhigt: Die Änderungen an der RC16 funktionieren bisher gut.
Ein Blick in die Zeitenliste des
«Es war ein langer Tag», kommentierte Acosta nach der ersten Hitzeschlacht in Malaysia. «Ich bin zufrieden. Gegen Ende konnte ich nicht wie die anderen Fahrer auf Zeitenjagd gehen. Am Morgen habe ich am Chassis-Setup gearbeitet und dafür musste ich diese Reifen erneut benutzen. Mit dem Vormittag bin ich sehr zufrieden.»
«Am Nachmittag habe ich mich dann mehr auf die Aerodynamik konzentriert. Einfach Runden abgespult. Das war hart», gestand der KTM-Pilot. «Morgen habe ich im Aero-Bereich viel mehr Dinge zu testen als heute. Ich denke, es wird interessant sein, mich am Morgen darauf zu konzentrieren, diese Dinge zu probieren, und dann am Nachmittag ein gutes Paket zu haben.»
Chattering-Problem nicht gelöst, doch Acosta ist dennoch happy
Bei KTM stand das Thema Chattering im Fokus. «Ich hatte Vibrationen ab der ersten Runde. Seltsame Vibrationen, so etwas hatte ich vorher noch nie», staunte Acosta, der sich von den Vibrationen aber nicht irritieren lässt.
«Wir versuchen, dass das Bike etwas besser einlenkt. Wir wissen, dass wir in diesen langen Kurven sehr gelitten haben, wie Kurve 3 oder Kurven wie in Australien oder Silverstone oder Strecken dieser Art. Und es sieht ehrlich gesagt vielversprechend aus», lobte er die Arbeit der KTM-Ingenieure und bilanziert: «Ich bin ziemlich happy.»
«Ich bin viele Runden auf einem Reifen gefahren. Das sieht ganz okay aus. Man sieht auch den Rennrhythmus. Aber es ist schwer zu sagen, weil das Reifenkontingent ziemlich limitiert ist. Und ich habe gesehen, dass viele Fahrer heute Morgen viel Zeit auf dem Medium verbracht haben. Ich bin nur 15 Runden gefahren und dann früh auf den Soft gewechselt, um diesen Chassis-Check zu machen. Aus diesem Grund habe ich vielleicht die Chance verloren, am Nachmittag auf Zeitenjagd zu gehen», beschrieb Acosta seinen Tag.
«Meiner Meinung nach ist die Chassis-Seite abgehakt. Lasst uns morgen auf die Aero konzentrieren», bemerkte Acosta. Und was erhofft er sich vom neuen Aero-Paket? «Ein bisschen mehr Einlenken. Warum nicht auch etwas mehr Stabilität an der Front des Motorrads. Damit wäre ich zufrieden.»
Acosta lobt KTMs Arbeit im Winter, aber...
Wie zufrieden ist Acosta mit der Arbeit, die KTM im Winter geleistet hat? «Das kann ich an Tag drei sagen. Wenn du nicht schnell bist, ist die ganze Arbeit umsonst», antwortete Acosta sehr rational. Fakt ist, dass KTM im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr neues Material nach Sepang gebracht hat.
«Es ist eine große Verbesserung im Vergleich zur letzten Vorsaison, sagen wir mal. Aber das eine ist, überrascht zu sein, und das andere ist, wie soll ich sagen, wirklich zufrieden zu sein. Sie haben sehr viel gearbeitet. Sie haben genau das gemacht, was wir verlangt haben. Und im Moment sieht es so aus, als hätten sie beim Chassis den richtigen Punkt getroffen. Schauen wir, was uns morgen erwartet», kommentierte Acosta.
Zeiten MotoGP Sepang-Test, Tag 1:
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Marc Marquez (E)
Ducati
1:57,018 min
2.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,256 sec
3.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,277
4.
Alex Marquez (E)
Ducati
+0,469
5.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,506
6.
Luca Marini (I)
Honda
+0,551
7.
Joan Mir (E)
Honda
+0,675
8.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,702
9.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+0,851
10.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+1,050
11.
Johann Zarco (F)
Honda
+1,122
12.
Enea Bastianini (I)
KTM
+1,143
13.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,176
14.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,234
15.
Pedro Acosta (E)
KTM
+1,295
16.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,302
17.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+1,595
18.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+1,641
19.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+1,664
20.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,869
21.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+1,890
22.
Andrea Dovizioso (I)
Yamaha
+3,663
23.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+4,036
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