Carlos Sainz: Fernando Alonso und Lewis Hamilton top

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso mit Carlos Sainz senior und junior

Fernando Alonso mit Carlos Sainz senior und junior

Carlos Sainz hat in seiner Debütsaison sehr viel richtig gemacht: Vier Punktefahrten in den ersten sechs Rennen, WM-13., noch vor dem hoch gelobten Max Verstappen.

Der Spanier Carlos Sainz macht sich in Diensten der Scuderia Toro Rosso prächtig. Er liegt in der WM vor dem Rohdiamanten Max Verstappen, nachdem Sainz in den ersten sechs Läufen zur Formel-1-WM vier Mal unter die besten Zehn gefahren ist. Die enorme Aufmerksamkeit für den Niederländer stört den Madrilenen nicht: «Wenn ich vor ihm liege, dann fällt das umso mehr auf, wenn viele auf Verstappen achten, das kann mir nur nützen.»

Bei einem Interview mit «Antena 3» redet der Sohn des Rallye-Weltmeisters gleichen Namens nicht um den heissen Brei herum: «Klar hätte ich gerne einen besseren Motor», sagt der junge Sainz, auf das Schwächeln von Renault angesprochen. «Aber erstens muss man mit dem leben, was man hat, und zweitens – wer sagt denn, dass wir am Ende der Saison nicht einen besseren Motor haben, der den gleichen Namen trägt?»

Zur Erinnerung: Renault hat noch am meisten Entwicklungspotenzial, was die Weiterentwicklung des Motors angeht, die Franzosen wollen zum Belgien-GP nach der Formel-1-Sommerpause in Sachen Leistung endlich zulegen.

Sainz weiter: «Es wäre einfach, wegen des Motors den Kopf zu verlieren. Aber Fakt ist, dass ich bei Toro Rosso eine Riesenchance und ein tolles Auto obendrein bekommen habe. Ich wollte immer in die Formel 1, ich lebe einen Traum. Daher sehe ich es als sinnlos an, dabei den Motor anzuprangern. Ja, es ist nicht einfach, aber was wird einem im Leben schon auf dem silbernen Teller serviert? Durch die Schwierigkeiten mit der Antriebseinheit müssen wir durch. Mein Ziel ist es, mich in der Formel 1 zu etablieren, zu beweisen, dass ich diesen Platz verdient, Motor hin oder her.»

Zurück zu Max Verstappen. Carlos Sainz über den 17jährigen Niederländer: «So facettenreich die Formel 1 ist – dein einzig wahrer Gradmesser im Grand-Prix-Sport ist dein Stallgefährte. Also muss es dein erstes Ziel sein, den zu schlagen. Egal, welche Faktoren den Ausschlag gegeben haben, Max in die Formel 1 zu holen. Tatsache ist, dass er ein überdurchschnittlich talentierter Fahrer ist. Und das wieder hilft mir dabei, das Beste aus mir selber zu holen. Ich sehe uns in Sachen Begabung auf Augenhöhe, ich erkenne da nicht viele Unterschiede.»

Was würde eigentlich passieren, sässen alle Formel-1-Fahrer im gleichen Auto? Sainz überlegt kurz und sagt dann: «Ich glaube, generell wäre der Unterschied verblüffend gering, vielleicht eine halbe Sekunde, mehr nicht. Wer die Nase vorn hätte? Meiner Meinung nach Fernando Alonso oder Lewis Hamilton.»

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