Federico Gastaldi: «Viele gute Piloten auf dem Markt»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Der stellvertretende Lotus-Teamchef Federico Gastaldi hat die Qual der Wahl

Der stellvertretende Lotus-Teamchef Federico Gastaldi hat die Qual der Wahl

Mit Romain Grosjeans Abgang wird bei Lotus ein Cockpit frei. Der stellvertretende Teamchef Federico Gastaldi ist überzeugt, dass sein Team durch die Renault-Übernahme eine attraktive Option darstellt.

Das Lotus-Team musste in diesem Jahr einige bittere Pillen schlucken. Der Rennstall aus Enstone ist in eine finanzielle Notlage geraten und musste einige Male um die Teilnahme an der Formel-1-WM zittern.

Doch der anstehende Team-Rückkauf von Renault sollte die leeren Kassen wieder füllen – und Lotus damit zu einer attraktiven Option für die Formel-1-Piloten auf dem Markt machen. Das ist wichtig, denn mit Romain Grosjeans Abgang (zu Neueinsteiger Haas F1) wird zum Jahresende hin ein Cockpit frei.

Der stellvertretende Lotus-Teamchef Federico Gastaldi ist überzeugt: «Wir wissen, dass wir Romain auf seinem weiteren Karriereweg nun öffentlich viel Glück wünschen dürfen. Er war in den vergangenen Jahren eine echte Bereicherung für unser Team, und wir werden ihn bestimmt vermissen. Aber es gibt da draussen auch einige gute Formel-1-Piloten auf dem Markt, die verfügbar sind.»

Der Argentinier verspricht: «Wir werden alles daran setzen, um neben Pastor Maldonado, den wir bereits fürs nächste Jahr unter Vertrag genommen haben, ein begehrenswertes Cockpit anzubieten.» Vage bleibt er, wenn es um die weitere Vorgehensweise geht: «Wir werden nun an verschiedenen Orten einige Gespräche führen und irgendwann einmal eine Entscheidung treffen, die wir auch verkünden werden.»

Tatsächlich ist das Interesse am zweiten Lotus-Cockpit gross, die aussichtsreichsten Chancen werden dabei Ferrari-Testpilot Jean-Eric Vergne und Nachwuchshoffnung Esteban Ocon eingeräumt. Aber auch der aktuelle Lotus-Reservist Jolyon Palmer wird mit dem Team aus Enstone in Verbindung gebracht. Und selbst die McLaren-Talente Kevin Magnussen und Stoffel Vandoorne stehen noch ohne Auto für 2016 da.

Ob Lotus darauf wartet, dass der Team-Rückkauf abgeschlossen wird, bevor der zweite Fahrer verkündet wird, ist nicht klar. Vielleicht will man sich angesichts des drohenden Ausstiegs von Red Bull Racing und Toro Rosso auch die Möglichkeit bewahren, einen der hochkarätigen Piloten aus dem Red Bull-Fahrerpool zu schnappen.

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