Ron Dennis: «Sparmassnahmen machen Formel 1 teurer»
McLaren-Oberhaupt Ron Dennis ist überzeugt, dass die aktuellen Testbeschränkungen in der Formel 1 überarbeitet werden müssen, weil sie die Entwicklung zu stark bremsen und nichts zur Kostensenkung beitragen.
Das anhaltende Leistungstief von McLaren-Honda sorgt für Frust beim Team-Oberhaupt Ron Dennis. Der CEO des britischen Traditionsrennstalls klagte in einem Interview mit Motorsport.com über die limitierten Möglichkeiten, die Entwicklungsarbeit am Auto und am schwachbrüstigen Honda-Motor voranzutreiben.
Vor allem die Massnahmen zur Kostensenkung sind dem 68-jährigen Briten ein Dorn im Auge. Denn diese würden die Ausgaben der Teams nicht senken, sondern einfach verlagern.
Dennis schimpft: "Mich persönlich frustriert beim Reglement vor allem die Tatsache, dass praktisch alle Sparmassnahmen die Formel 1 nur teurer gemacht haben. Dies liegt vor allem daran, dass die Verbesserung der Standfestigkeit durch teure Arbeit auf den Prüfständen erreicht werden muss."
Der Mitbesitzer des Rennstalls aus Woking betont: "Ich mag die Tests und würde gerne auch mehr Freiheiten bei der Windkanal-Arbeit und der CFD-Konstruktion haben, denn wenn man nicht wettbewerbsfähig ist, muss man fleissig weiterentwickeln, um es wieder zu werden. Derzeit sind die Regeln in diesem Bereich sehr streng."
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