Viel Hoffnung in Todt
Die Red Bull-Fraktion glaubt, dass der richtige Kandidat FIA-Präsident geworden ist und setzt grosse Hoffnungen Jean Todt.
Anlässlich der Motorsport-Talkrunde bei
Was erwartet man sich vom neuen Chef in Paris: Dr. Helmut Marko: "Es wäre schön, wenn das Thema der Strafen neu geregelt wird. Es kann nicht sein, dass Vettel für einen Zweikampf mit Kontakt wie in Australien bestraft wird. Es wird viel zu oft von den Kommissaren eingegriffen. Früher haben wir das untereinander aussortiert!"
Auch Red Bull-Star [*Person Mark Webber*] bläst ins gleiche Horn: "Es muss auch ein nachvollziehbares Strafmass geben. In Ungarn fährt Alonso mit lockerem Vorderrad los und das Team wird zunächst gesperrt. In Brasilien schickt man Kovalainen zu früh los, sein Benzin gefährdet Kimi und fast alle in der Boxengasse, doch sie erhalten nur eine Geldstrafe. Das versteht niemand!"
Auch für Ex-Toro Rosso-Boss Gerhard Berger ist Todt der richtige Mann: "Er kennt die Formel 1, die Rallye-WM und die Langstrecke in- und auswendig. Er hat die nötige Kompetenz!"
Mangelnde Neutralität Todts wegen seiner Ferrari-Vergangenheit fürchtet der zehnfache Grand Prix-Sieger nicht: "Das wird nicht passieren. Ich habe lange mit Jean Todt zusammengearbeitet. Er ist ein Workaholic, ist kompetent und fair. Das sind sehr gute Voraussetzungen für den Posten."
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