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Viel Hoffnung in Todt

Von André Zengler
Jean Todt, der neue FIA-Präsident

Jean Todt, der neue FIA-Präsident

Die Red Bull-Fraktion glaubt, dass der richtige Kandidat FIA-Präsident geworden ist und setzt grosse Hoffnungen Jean Todt.

Anlässlich der Motorsport-Talkrunde bei Servus-TV war auch der neue FIA-Präsident ein Thema. Nach Ansicht der meisten Fahrer hat mit Jean Todt der richtige Kandidat das Rennen gemacht. [*Person 290 Sébastien Buemi*]: «Vatanen und Todt haben uns beide ihr Programm vorgestellt, wobei Todt dies wesentlich besser rübergebracht hatte.» Marc Webber: «Todt wirkte auch besser vorbereitet»

Was erwartet man sich vom neuen Chef in Paris: Dr. Helmut Marko: «Es wäre schön, wenn das Thema der Strafen neu geregelt wird. Es kann nicht sein, dass Vettel für einen Zweikampf mit Kontakt wie in Australien bestraft wird. Es wird viel zu oft von den Kommissaren eingegriffen. Früher haben wir das untereinander aussortiert!»

Auch Red Bull-Star [*Person Mark Webber*] bläst ins gleiche Horn: «Es muss auch ein nachvollziehbares Strafmass geben. In Ungarn fährt Alonso mit lockerem Vorderrad los und das Team wird zunächst gesperrt. In Brasilien schickt man Kovalainen zu früh los, sein Benzin gefährdet Kimi und fast alle in der Boxengasse, doch sie erhalten nur eine Geldstrafe. Das versteht niemand!»

Auch für Ex-Toro Rosso-Boss Gerhard Berger ist Todt der richtige Mann: «Er kennt die Formel 1, die Rallye-WM und die Langstrecke in- und auswendig. Er hat die nötige Kompetenz!»

Mangelnde Neutralität Todts wegen seiner Ferrari-Vergangenheit fürchtet der zehnfache Grand Prix-Sieger nicht: «Das wird nicht passieren. Ich habe lange mit Jean Todt zusammengearbeitet. Er ist ein Workaholic, ist kompetent und fair. Das sind sehr gute Voraussetzungen für den Posten.»

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