Mick Schumacher: Erstmals im Kreis der Großen

Von Andreas Reiners
Formel 1
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Schon mal Formel-1-Luft schnuppern – so könnte man das Motto von Mick Schumacher beim Mercedes-Saisonabschluss bezeichnen. Für den 16-Jährigen selbst ist es eine Ehre, mitzumachen.

Mick Schumacher war schlicht und ergreifend baff. 61.554 Fans hatten für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gestimmt. Wollten ganz speziell ihn beim Mercedes-Saisonabschluss fahren sehen. Ein deutlicher Beweis, wie sehr der Name Schumacher zieht. Dabei hat Mick gerade einmal ein Jahr im Formelsport absolviert, eine Saison in der Nachwuchsserie Formel 4. Natürlich mit dem Ziel Motorsport-Königsklasse. Doch das ist noch weit weg.

Dafür bekommt Mick Schumacher nun einen ersten kleinen Vorgeschmack auf der großen Motorsport-Bühne, die Mercedes im Stuttgarter Fußballstadion aufgebaut hat. Ähnlich wie beim Race of Champions gibt es Duelle Mann gegen Mann, 35.000 sorgen für eine ausverkauftes Haus, zahlreiche TV-Sender, auch internationale, übertragen.

«Für mich ist es schlichtweg eine Ehre, dass ich bei Stars and Cars mitmachen darf, gemeinsam mit so vielen tollen, erfolgreichen und erfahrenen Fahrern. Die Veranstaltung wird eine Riesenerfahrung für mich, auf die ich mich sehr freue», sagte Schumacher.

Und die erste Erfahrung auf dem Minikurs hat es in sich: Schumacher tritt im Achtelfinale, ebenfalls von den Fans so gewählt, gegen Nico Rosberg an. Im weiteren Verlauf könnten dann auch weitere Stars der Szene wie Weltmeister Lewis Hamilton, Mika Häkkinen, David Coulthard oder Jean Alesi warten.

Die Aufmerksamkeit wird groß sein, doch das kennt Mick Schumacher bereits aus der Formel 4, wo er vor allem anfangs ständig im Mittelpunkt stand. Der ganz große Hype hatte sich im Verlauf der Saison etwas gelegt, Schumacher konzentrierte sich vor allem auf seine sportliche Entwicklung.

Sein Weg soll natürlich irgendwann in die Formel 1 führen. Nach seinem Debütjahr in der Formel 4 steht aktuell noch nicht fest, ob er ein weiteres Jahr in der Nachwuchsserie verbringt oder in die Formel 3 aufsteigt.

Fest steht, dass er seinen Ausflug nach Stuttgart vor allem genießen will. «Und natürlich werde ich versuchen, mich mit guten Leistungen bei den Leuten, die für mich gewählt haben, zu bedanken.»

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