Lewis Hamilton: Von Jimi Hendrix bis 2Pac

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton: «Mein Dad hat in einer Band gespielt, ich erinnere mich an seine Musik»

Lewis Hamilton: «Mein Dad hat in einer Band gespielt, ich erinnere mich an seine Musik»

Formel-1-Champion Lewis Hamilton nutzt die Winterpause nicht nur, um seiner zweiten Leidenschaft, der Musik, zu frönen. Der Mercedes-Star lässt auch keine Gelegenheit aus, darüber zu sprechen.

Mittlerweile dürfte es auch der letzte Formel-1-Fan mitbekommen haben: Lewis Hamiltons Herz schlägt nicht nur für die Rennfahrerei, sondern auch für die Musik. Entsprechend viel Zeit widmet der Formel-1-Champion seiner zweiten Leidenschaft – und zwar nicht nur im Tonstudio, sondern auch während vieler Interviews.

Denn sobald der Mercedes-Star auf sein zweites Hobby angesprochen wird, gerät er ins Schwärmen. So auch beim jüngsten Interview mit der «Frankfurter Allgemeine». Der 43-fache GP-Sieger erklärt: «Musik ist für mich der Schlüssel zur Seele, es ist so etwas wie eine universelle Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Musik ist vielleicht das Einzige überhaupt, das Menschen zusammenführen kann. Egal, welcher Abstammung, Ethnie oder Religion sie sind.»

Auf die Frage, mit welchem Song er sich selbst charakterisieren würde, verrät Hamilton: «'Backseat Freestyle' von Kendrick Lamar – ein Song voller phantastischer Superlative. Dann auch Katy Perry mit 'Roar'. Ich liebe diesen Song. Er ist so etwas wie mein 'Eye of the Tiger'-Lied. Dann natürlich: Queen und 'We are the Champions', ein grossartiger Song. Und: 2Pac mit 'Changes', das Lied behandelt die Diskriminierung und Bedeutungslosigkeit von Schwarzen und den darauf folgenden Kampf für Veränderungen.»

Hamiltons Leidenschaft für die Musik begann schon in seiner Kindheit. Der Silberpfeil-Pilot erinnert sich: «Als ich früher von der Schule nach Hause gelaufen bin, kam ich an einem Gitarrenladen vorbei. Ich bin fast jeden Tag rein, habe die Gitarren in die Hand genommen und so viele von ihnen gespielt, wie ich konnte, bevor ich los musste. Das war eine faszinierende Welt für mich.»

Und der dreifache Weltmeister erzählt: «Mein Dad hat in einer Band gespielt, ich erinnere mich an seine Musik. Er hat viel von James Brown gespielt, dazu Songs von Jimi Hendrix, von Sam Cooke, Motown und den Jackson Five. Wenn ich zurückdenke, ist da immer Musik. Selbst wenn wir im Auto unterwegs waren, hat er mit den Fingern und Händen den Rhythmus gemacht, wenn irgendein cooler Song im Radio lief.»

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