Was wird KERS wirklich bringen?
Die Formel-1-Saison 2009 wird ein Schritt auf unbekanntes Terrain – nicht zuletzt durch den Einsatz der Energie-Rückgewinnungssysteme (KERS, kinetic energy recovery systems).
Selbst gestandene GP-Techniker sind sich uneins über Sinn oder Unsinn dieser Massnahme. Viele führen ins Feld, die Energierückgewinnung sende zwar das richtige Signal in diesen Zeiten, koste aber viel zu viel, ausserdem bringe es zu wenig.
"Ich bin sicher, die Teams werden mit KERS bald gut umgehen können", sagt beispielsweise Geoff Willis, Technikchef von Red Bull Racing. "Aber ich kann mir noch nicht vorstellen, dass dies Überholvorgänge wirklich begünstigen soll. Viel eher glaube ich, dass die neue Aerodynamik das Überholen erleichert."
Willis gegenüber den Kollegen von "Autosprint" weiter: "Der kleine Heckflügel wird es den Piloten erlauben, dem Gegner dicht aufzuschliessen. Der Verlust an Abtrieb auf dem eigenen Frontflügel ist nicht mehr so gross wie vorher."
Aber schon denken die Teams weiter: Geoff Willis kann es sich gut vorstellen, dass die Rennställe ihre Aerodynamik so verfeinern, dass ihr Auto garstige Luftwirbel für den Hintermann produziert ...
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