Formel-1-Urgestein Felipe Massa ist einer der dienstältesten GP-Piloten im Feld. Trotzdem denkt der kleine Brasilianer noch nicht ans Aufhören und beteuert: «Mein Erfolgshunger ist noch nicht gestillt!»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für Felipe Massa beginnt in diesem Jahr die 14. Saison als Formel-1-Stammfahrer. In Melbourne startet der Williams-Pilot in seinen 230. Grand Prix – und gehört damit zu den Dienstältesten des aktuellen Feldes, nur Ferrari-Star Kimi Räikkönen (bisher 231 GP-Starts), Zweifach-Weltmeister Fernando Alonso (253) und 2009er-Champion Jenson Button (284) haben noch mehr GP-Einsätze absolviert.
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Dennoch denkt der 34-Jährige aus Sao Paulo noch nicht ans Aufhören, wie er im Interview mit den Kollegen von Formula1.com erklärt: "Das Alter ist doch nur eine Zahl! Mein Erfolgshunger ist noch nicht gestillt. Ich will immer noch konkurrenzfähig sein – und offenbar sehen Andere, dass ich das noch bin. Wenn sich das eines Tages ändern sollte und ich mich nicht mehr stark genug dafür fühle, dann ist das eine andere Ausgangslage. Bisher war das aber noch nie so. Ich denke angesichts der umfassenden Regeländerungen, die ab 2017 gelten sollen, ist meine Erfahrung sehr wertvoll – und zwar für jedes Team." Massa fügt selbstbewusst an: "Schaut euch doch nur mal an, wo Williams 2013 war und wie stark sich das Team verbessert hat. Die Fortschritte sind nicht nur am Auto und Motor erkennbar, die ganze Mentalität hat sich stark verbessert. Ich kann mich zu einhundert Prozent damit identifizieren. Ich denke, ich habe bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt, und das will ich auch in Zukunft tun."
Der elffache GP-Sieger winkt lachend ab, als er auf sein Erfolgsgeheimnis angesprochen wird: "Ha, ich wünschte, ich hätte eines für alle Situationen! Ich habe keine Überlebens- oder Erfolgsstrategie. Ich will mich einfach nur in jedem Jahr weiter verbessern. Und das ist wahrscheinlich das ganze Geheimnis, das hinter meiner langen GP-Karriere steckt."
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Und Massa erinnert sich: "Wenn ich zurückschaue, dann war es eher mein erstes Formel-1-Jahr, in dem ich überleben musste. Ich musste die Leute überzeugen, dass ich das Zeug zum GP-Piloten habe. Man hofft auch jedes Jahr, dass man die beste Saison seiner Karriere erleben wird. Natürlich braucht es dazu auch ein gutes Auto und ein gutes Team. Aber die Strategie ist letztlich immer dieselbe: Man will immer besser abschneiden als im Vorjahr."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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