Formel 1: Mercedes-Ärger über Dummheit

Kimi Räikkönen (Ferrari) 4.: «Ich hatte es ja gesagt»

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Am Freitag hatte Kimi Räikkönen die Journalisten ein wenig geärgert: «Ihr gebt viel zu viel auf Rundenzeiten. Wir sind nicht so weit von Mercedes weg.» Am Samstag liess der Finne Taten folgen.

Solide Leistung von Ferrari im Abschlusstraining zum Bahrain-GP – zweite Startreihe, mit Sebastian Vettel auf Rang 3 und Kimi Räikkönen als Viertschnellstem. Kimi musste sich gegen den Deutschen um knapp zwei Zehntesekunden geschlagen geben und sagte als erstes zu den Journalisten: «Habe ich es euch gestern nicht gesagt? Gestern war freies Training, da ging es um Anderes als heute. Mir war schon am Freitag klar, dass wir nicht so weit von Mercedes weg sein würden. Ihr gebt einfach zu viel auf Rundenzeiten. Ich gebe allerdings auch zu – manchmal ist es wirklich sehr schwer, die Freitagzeiten richtig einzuordnen. Da hängen die Unterschiede von so vielen Faktoren ab, nicht zuletzt auch von ganz banalen Dingen, ob du beispielsweise eine freie Runde fahren konntest. Wir konzentrieren uns jeweils auf unser eigenes Ding, und letztlich ist es für uns nicht so wichtig, ob wir Dritter sind oder Zehnter. Das Rennen findet immer erst am Sonntag statt.»

«Wir hatten einen guten Tag heute. Ich war happy mit dem Handling des Autos. Die Reifen bauten beim letzten schnellen Lauf ein wenig ab, mir war schon klar, dass ich mich so nicht mehr verbessern würde. Ich hatte die Walzen schon in den ersten Kurven nicht korrekt zum Arbeiten gebracht. Alles in allem läuft das Wochenende aber ganz okay.»

«Was mich verblüfft hat: Bis zum letzten Satz Reifen lagen wir eigentlich ganz dicht an den Mercedes dran, aber zum Schluss des dritten Quali-Segments haben sie nochmals zulegen können. Ich weiss nicht, ob sie da mehr Leistung freigeben.»

«Aber so wie das freie Training und dann die Quali zwei verschiedene Dinge sind, so sind auch Abschlusstraining und Rennen etwas anderes. Was wir morgen erleben werden? Wir werden nichts anderes tun als sonst – wir geben unser Bestes und gucken mal, wo uns das hinführt. Ich hoffe, wir sind näher an Mercedes dran als im Training.»

Erwartet Kimi erneut einen Ferrari-Raketenstart wie in Australien, als die roten Renner gleich mal die Mercedes überrumpeln konnten? «Nein», antwortet der Weltmeister von 2007. «Jeder Start ist anders. Da gibt es keine Garantien. Ein guter Start hängt von vielen Faktoren ab, und immer bringst du das nicht so perfekt hin wie in Melbourne.»

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