Nico Rosberg 1. in Sotschi: «Glaube nicht an Glück»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Rosberg: Zweite Pole-Position in Folge

Nico Rosberg: Zweite Pole-Position in Folge

​Qualifying in Sotschi: Das Pech von Lewis Hamilton (wieder Motorprobleme) ist das Glück von Nico Rosberg: 24. Pole-Position seiner Formel-1-Karriere, die zweite 2016 nach China.

Alles läuft für Nico Rosberg: Wie in China profitiert der WM-Leader vom Pech seines Mercedes-Stallgefährten Lewis Hamilton. Der Engländer muss dem letzten Teil des Abschlusstrainings zum Russland-GP zuschauen – erneut Probleme mit der Energierückgewinnung an seinem Silberpfeil. Das bedeutet die 24. Pole von Rosberg seiner Formel-1-Karriere (gleich viele wie Niki Lauda, Aufsichtsrats-Chef des Mercedes-Rennstalls), seine zweite in dieser Saison nach Shanghai.

Nico sagt: «Ich war zuversichtlich, dass meine Zeit für die Pole reichen würde. Ich hatte im zweiten Quali-Teil gesehen, dass die Ferrari nicht ganz an uns herankommen, und Lewis hatte wieder Pech.»

«Aber ich glaube eigentlich nicht an Glück oder Pech. Ich schaue für mich selber und versuche, aus allem das Beste zu machen. Klar macht es mein Leben leichter, wenn Hamilton und Vettel nicht in meiner Nähe sind. Aber meinen Job muss ich morgen trotzdem machen.»

«Das Auto fühlte sich hervorragend an, die Balance war perfekt. Aber das hilft mir für morgen nicht viel, alles beginnt wieder von vorne. Alles hat gepasst, ich darf wirklich sehr zufrieden sein. Klar ist mein Leben ein wenig einfacher, wenn Vettel und Hamilton nicht ganz in meiner Nähe sind. Aber das Rennen fährt sich auch nicht von selber, und ich glaube, Sebastian und Lewis haben alle Möglichkeiten, im Grand Prix wieder vorzustossen.»

«Glück und Pech sind für mich nicht so wichtig. Für mich ist wichtig, wie gut sich der Silberpfeil angefühlt hat. Denn Pech kann auch mir ereilen, aber wenn ich mit einem gut liegenden Wagen ins Rennen gehen kann, dann ist mir das sicher.»

Ein russischer Kollege will wissen, wann Nico auch mal Pech habe. Rosberg schaut ein wenig verblüfft: «Dafür brauchen wir beide wohl eine Kristallkugel. Zudem haben wir noch eine lange Saison vor uns. Ich bin auf alles gefasst.»

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