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FP2 Monaco: Dreher von Vettel, Bestzeit von Ricciardo
Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo drehte in Monaco am Nachmittag auf: Der Australier war der Einzige, der die 1:14er-Grenze durchbrach und damit auch der Trainingsschnellste. Auch im Renntrimm war er stark.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Wie schon am Morgen eröffnete Esteban Gutiérrez auch das zweite freie Training zum Monaco-GP. Der Mexikaner musste nach zwei Minuten jedoch wieder auf die Bremse, weil erstmals die gelben Flaggen geschwenkt wurden. Der Grund: Sauber-Pilot Felipe Nasr unternahm vor der ersten Kurve einen Ausritt neben die Strecke, der jedoch ohne grössere Folgen blieb. Der Brasilianer konnte weiterfahren. Auch Formel-1-Neuling Rio Haryanto sorgte für gelbe Flaggen, weil er sich beim Anbremsen auf die Schikane verschätzte.
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Weitaus schlechter erging es Gutiérrez' Teamkollegen Romain Grosjean an der gleichen Stelle. Der Genfer verlor bloss sieben Minuten nach dem Trainingsstart beim Ritt über eine Bodenwelle die die Kontrolle über sein Heck und knallte in die Streckenbegrenzung. Weil er dabei einigen Schrott auf der Piste verteilte, kam für kurze Zeit das virtuelle Safety-Car zum Einsatz. "Ich hatte einen Crash, das Auto brach plötzlich aus, ich weiss nicht, was passiert ist. Vielleicht hatte ich einen Reifenschaden", erklärte Grosjean gleich am Funk. Der Haas F1-Pilot blieb nicht der Einzige, der ausgangs des Tunnels von der Strecke geriet. Auch Weltmeister Lewis Hamilton erlebten gleichenorts eine Schrecksekunde, die in seinem Fall jedoch glimpflich ausging. Ärger für Daniil Kvyat
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Zur Gruppe der Piloten, die sich schon ersten halben Stunde vor der Schikane verbremsten, gesellten sich auch Sauber-Pilot Marcus Ericsson, Gutiérrez, Magnusssen und Haryanto. Letzterer war verhältnismässig schnell unterwegs, bezahlte aber einen hohen Preis dafür, weil er in der Mauer landete.
Sein Manor-Team fragte gleich nach: "Bist du wohlauf?" Und der Indonesier bestätigte kleinlaut: "Ja, ich bin okay." Auch diesmal mussten die restlichen Piloten im virtuellen Safety-Car-Schleichgang um die Strecke, bis alle Trümmerteile und der Manor-Renner von der Piste geräumt wurden.
Knapp 25 Minuten nach dem Trainingsstart durften die Formel-1-Stars wieder Gas geben – und sorgten erneut für Action. So hatte Spanien-GP-Sieger Max Verstappen in der St. Devote eine Schrecksekunde, und auch Altmeister Fernando Alonso verbremste sich in der Schikane – genauso wie sein McLaren-Vorgänger Kevin Magnussen, Nasr, Hamilton und Räikkönen, der sich auch in der St. Devote einen Fehler erlaubte. Ganz anderen Ärger musste Daniil Kvyat verdauen. Der Toro Rosso-Pilot fluchte, weil er hinter Felipe Massa feststeckte, und beschwerte sich: "Absolut kein Respekt!" Sehr viel besser lief es für seinen früheren Teamkollegen Daniel Ricciardo. Der Red Bull Racing-Fahrer führte die Zeitenliste eine Stunde nach Trainingsstart mit 1:14,607 min an – stolze 0,606 sec vor Hamilton, der angenehme neun Zehntel schneller als sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg blieb.
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Dreher von Sebastian Vettel Auch Ferrari-STar Sebastian Vettel blieb nicht ohne Fehler. Der vierfache Champion drehte sich in der Mirabeau und beschädigte sich dabei den Heckflügel. Der Profi warnte sein Team: "Ihr könnt schon mal einen Ersatz bereithalten, ich komme rein." Während der Heppenheimer die Box ansteuerte, durfte Grosjean nach seinem Crash zu Beginn des Trainings wider auf die Strecke. Der Genfer reihte sich hinter seinem Teamkollegen Esteban Gutiérrez auf Position 14 ein. Auch Jolyon Palmer, der am Morgen einen Crash verkraften musste, war wieder unterwegs, und verbremste sich gleich zwei Mal hintereinander in der Schikane. Sein Teamkollege Magnussen hatte weniger Glück als sein Teamkollege und landete in der Streckenbegrenzung. Kaum durften die Piloten wieder richtig Gas geben, häuften sich auch die Fehler. In der Schikane verbremsten sich hintereinander Rosberg, Nasr, Nico Hülkenberg, Palmer, Räikkönen, wieder Rosberg, noch einmal Räikkönen, Jenson Button, Gutiérrez, Massa, Hamilton und wieder Gutiérrez. Auch Hamilton leistete sich einen Fehler, während Ricciardo mit starken Longrun-Zeiten überzeugte.
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Der Australier drehte knapp zehn Minuten vor dem Ende des Trainings die 17. Runde auf dem gleichen ultraweichen Reifensatz und war im Vergleich zu den Mercedes-Piloten immer noch relativ flott unterwegs. Am Ende durfte er sich über die Tages-Bestzeit freuen. Hamilton, Rosberg, Verstappen, Kvyat, Carlos Sainz, Räikkönen, Pérez, Vettel und Jenson Button komplettierten die Top-Ten. Dahinter reihten sich Hülkenberg, Alonso, Gutiérrez, Bottas, Grosjean, Massa, Magnussen, Ericsson, Palmer Nasr, Haryanto und Wehrlein ein.
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