Max Verstappen: «Sind nicht weit von Mercedes weg»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen: «Die Pistenverhältnisse waren heute ziemlich okay»

Max Verstappen: «Die Pistenverhältnisse waren heute ziemlich okay»

Formel-1-Wunderkind Max Verstappen ist überzeugt, das Red Bull Racing auf dem altehrwürdigen Monaco-Rundkurs eine Chance gegen die Spitzenreiter im Mercedes hat. Er weiss aber auch: Die Konkurrenz schläft nicht.

Spanien-GP-Sieger Max Verstappen sorgte mit zwei starken Auftritten in den ersten beiden Trainings für einen gelungenen Auftakt ins Monaco-Wochenende. Der Red Bull Racing-Pilot drehte am Morgen 30 Runden und reihte sich mit 1:16,371 min auf Platz 5 der Morgen-Zeitenliste ein. Am Nachmittag schaffte er 42 Umläufe und verbesserte sich dabei auf 1:15,571 min und Rang 4. Damit war der ehrgeizige Teenager zufrieden, wie er nach dem Trainingsende erklärte.

«Heute lief es nicht allzu schlecht, das Gefühl war da und ich konnte Runde um Runde zulegen. Und ich bin nicht in der Mauer gelandet – das ist sowieso das Wichtigste», fasste Verstappen seinen Arbeitstag zusammen.

Obwohl die GP-Konkurrenz einigen Schrott produzierte, wollte der 18-Jährige nichts von schwierigen Bedingungen hören: «Nein, die Pistenverhältnisse waren heute ziemlich okay. Wir müssen schlicht an der Fahrzeug-Balance arbeiten, damit ich etwas mehr Vertrauen ins Auto bekomme. Mal schauen, was dann möglich ist.»

Der Niederländer ist überzeugt, dass Red Bull Racing im Qualifying eine echte Chance gegen die Silberpfeil-Spitzenreiter Nico Rosberg und Lewis Hamilton hat. Die Frage nach einer möglichen Monaco-Pole-Position für das Team aus Milton Keynes beantwortete er selbstbewusst mit: «Ich würde sagen, wir sind nicht zu weit weg von den Mercedes-Fahrern entfernt, also ja. Wir versuchen nun, das Auto noch weiter zu verbessern, aber ich bin überzeugt, dass auch sie das tun werden. Wir konzentrieren uns jetzt einfach auf unsere Arbeit, mal schauen, wie das Abschlusstraining morgen läuft.»

Dass er im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo mit der alten Motor-Spezifikation zur Leitplanken-Hatz im Fürstentum ausrücken muss, bereitet Verstappen keine Bauchschmerzen: «Hier auf diesem engen Stadtkurs ist die Motor-Power nicht entscheidend, der Unterschied ist nicht so gross. Ich muss einfach mit dem, was ich habe, auskommen und mich bis Kanada gedulden. Dort spielt der Motor auch eine grössere Rolle.»

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