McLaren: 50 Jahre Formel 1 – zwei sehenswerte Videos

Von Mathias Brunner
Formel 1
Bruce McLaren erschuf etwas Einzigartiges

Bruce McLaren erschuf etwas Einzigartiges

​Am 22. Mai 1966 gab Bruce McLaren in Monaco sein Debüt im eigenen Auto. Es war mangelhaft vorbereitet und kam nur neun Runden weit. Aber der Grundstein zu einer Legende war gelegt.

Wer hätte vor fünfzig Jahren geglaubt, dass aus der Arbeit des Neuseeländers Bruce McLaren fast 800 Grands Prix erwachsen würden? Mit 182 Siegen, 155 Pole-Positions, 153 besten Rennrunden, acht Konstrukteurs-Pokalen und zwölf Fahrer-WM-Titeln – für Rennlegenden wie Emerson Fittipaldi, James Hunt, Niki Lauda, Alain Prost, Ayrton Senna, Mika Häkkinen und Lewis Hamilton.

Im Rahmen der Festivitäten um 50 Jahre McLaren in der Formel 1 hat der zweitälteste GP-Rennstall nach Ferrari in Zusammenarbeit mit dem Uhrenhersteller Richard Mille einen überaus stimmungsvollen Film hergestellt.

Der Film zeigt die bescheidenen Anfänge des Teams, die schweren Stunden nach dem tödlichen Unfall von Firmengründer Bruce McLaren 1970, die atemraubenden Erfolge in der CanAm-Serie, der Aufstieg in der Formel 1 in den 70er Jahren, die Dominanz in den 80ern, die Evolution der Rennwagen mit ihrem magischen Sound.

McLaren ist längst zu einer Ikone der Formel 1 geworden.
Fernando Alonso sagt: «Was mich immer wieder aus den Socken haut – das Team bestand 1966 aus sechs Menschen, und Bruce und seine Gattin waren zwei davon! Das muss man sich einmal vorstellen. Es ist unfassbar, was daraus geworden ist.»

Jenson Button sagt: «Ich finde es überaus passend, dass die Ikone McLaren beim Rennen des Jahres in Monaco den 50. feiern kann. Obschon die Wurzeln des Teams in Neuseeland liegen, war McLaren für mich immer das typisch britische Team. McLaren hat Werte wie sportliches Fairplay vorgegeben, Werte, die vorbildlich und für die Formel 1 einzigartig sind.»

Den tollen Film zu 50 Jahren McLaren sehen Sie hier:

Howden Ganley, Landsmann von Bruce McLaren und ebenfalls Formel-1-Fahrer sagt: «Bruce war einer jener Männer, die hätten sich vor dich hinstellen und sagen können – so, Jungs, heute durchqueren wir die Sahara. Jeder von uns wäre sofort mit ihm losmarschiert. So war er eben.» Was Ganley weiter zu sagen hat, sehen Sie in diesem Video:

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