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Formel 1Kolumne

Das Highlight im Testverbot

Das Testverbot ist sicher richtig, aber an manchen Tagen nur schwer zu verdauen.

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Sinnvoller Test, sinnlose Berichterstattung: Schumacher im GP2
Sinnvoller Test, sinnlose Berichterstattung: Schumacher im GP2
Foto: LAT
Sinnvoller Test, sinnlose Berichterstattung: Schumacher im GP2
© LAT

So eine Winterpause ist inzwischen ganz schön lang. Früher ging es meist schon im Januar los, im Glutofen von Buenos Aires. Seit 1983 ist startet die Formel 1 meist im März. Doch kaum war die Saison beendet, trafen sich die Teams erstmals in Le Castellet. Es wurde rauf und runter gefahren, jede Testbestzeit war eine Sensationsmeldung wert. In Turbo-Zeiten gab es dafür auch einige Sätze Qualifiers und viel Ladedruck. So schaffte es sogar Alfa Romeo ab und zu in die positiven Schlagzeilen.

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Während des gesamten Winters traf man sich in Südfrankreich und im Februar

nochmals in Kyalami oder in Rio. Wer bei den letzten Rio-Tests am Schnellsten war, dem ist die WM kaum noch zu nehmen, so die allgemeine Meinung. Ok, meist bewies schon das erste Rennen, dass Testfahrten und Rennen zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. Aber es war kurzweilig, die Teams hatten was zum Probieren, die Fahrer was zum Fahren, die Journalisten was zum Schreiben und die Fans was zum Diskutieren.

Inzwischen ruhen, abgesehen vom Rookie-Test im Dezember die Motoren für drei Monate. Wenn es tatsächlich hilft, die Kosten im Rahmen zu halten und damit die Existenz der Formel 1 zu sichern, soll es mir recht sein. Aber es wird schon etwas eng mit den Geschichten ums aktuelle Geschehen. Zum Glück hatten wir ein Comeback. Gab`s eigentlich irgendeinen Promi, der nicht zur Rückkehr von Schumi zitiert wurde?

Jetzt endlich ein Highlight: Michael Schumacher testet. Gut, es war nur ein GP2. Die Serie hätte ihren Bekanntheitsgrad um ein vielfaches steigern können, doch die Rechnung ging zumindest in Deutschland nicht auf. "RTL-Aktuell" sprach von Schumis erstem Arbeitstag für Mercedes, in der Ankündigung vor der Sendung hiess es gar, es sei der erste Mercedes-Test. Die Sport-Moderatorin sprach von einem raffinierten Schumi, der sich heute bereits einen riesigen Vorteil gegenüber der untätig zu Hause sitzenden Konkurrenz geschaffen hat. Schliesslich sass er als erster Formel 1-Pilot in diesem Jahr im Auto. Wenn die Dame wüsste, was der Mark Webber für ein Fuchs ist, hat er doch im November noch GP3 getestet.

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Immerhin wurde im Filmbeitrag im Nebensatz erwähnt, dass es sich bei diesem bunten Auto noch nicht um den neuen "Silberpfeil" handelt. Dafür fehlte die Meldung, dass er nach den 51 absolvierten Runden Tagesbestzeit gefahren ist, da wurde vorhandenes Potential zum Ausschlachten verplempert.

Auch der Meister selbst kam zu Wort. Es geht nicht um den Nacken, sondern darum, ein Setup für das Auto herauszufinden. Aha! Und fügt dann schnell hinzu, dass er Nachholbedarf am Steuer hat, er sei nun mal nicht viel gefahren in den letzten drei Jahren. Michael Schumacher brachte in dem Interview durchaus auch interessante Aussagen, die den Laien nicht überfordert hätten. Die gab es allerdings erst im "RTL-Nachtjournal" nach Mitternacht.

Es wird Zeit, dass das Testverbot endet. Dann sitzen alle, oder fast alle, in den Autos und wenn Schumacher Bestzeit fährt, wird es Sondersendungen und Extra-Blätter geben. Wenn nicht, wird uns RTL schon erklären, woran es lag. Wahrscheinlich hatte er dann nur ungerechte Haltungsnoten und weniger Aufwind als die Konkurrenz. Oder war das was anderes?

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