Mick Schumacher: Formel 3 statt Formel 1 im Visier

Von Otto Zuber
Formel 1
Mick Schumacher stattete dem Formel-1-Fahrerlager in Hockenheim einen Besuch ab

Mick Schumacher stattete dem Formel-1-Fahrerlager in Hockenheim einen Besuch ab

Mick Schumacher, Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher, will auf seinem Karriereweg keine Abkürzungen nehmen und peilt nach seinem zweiten Formel-4-Jahr den Aufstieg in die Formel 3 an.

Bei seinem Besuch im Formel-1-Fahrerlager am Hockenheimring machte Mick Schumacher eine gute Figur. Dies bestätigte Mercedes-Motorsportmanager Toto Wolff, der den 17-jährigen Sohn von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher kennenlernen durfte. Im TV-Interview mit Sky erklärte der 44-jährige Wiener: «Er ist ein beachtlicher junger Mann.»

Und Wolff, der zusammen mit Niki Lauda jenen Rennstall leitet, für den Mick Schumachers Vater zuletzt fuhr, schwärmte: «Er ist wohlerzogen, freundlich und bescheiden – das ist alles, was du dir von einem Teenager wünscht. Das hat er, und das sieht man heutzutage nicht sehr oft.»

Doch nicht nur der Charakter beeindruckte den Österreicher, auch Schumachers Leistungen auf der Strecke haben es Wolff angetan: «Er gibt noch richtig Gas – gibt man ihm die nötige Zeit und Ruhe, dann kann er jemand werden, der sich in die Formel 1 entwickeln kann.»

Doch vorerst hat der junge Schumacher, der derzeit jeweils den zweiten Zwischenrang in der deutschen und auch in der italienischen Formel 4 belegt, ganz andere Ziele. Seine Managerin Sabine Kehm verriet dem Kölner Express: «Mich fährt jetzt erstmal die Formel-4-Saisons in Deutschland und Italien. Der nächste logische Schritt ist dann die Formel 3, da wird er demnächst auch einen Test bestreiten.»

Mick Schumcher selbst erklärte im RTL-Interview, dass es ihm in erster Linie darum gehe, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln.» Er gestand aber auch: «Ich denke, dass es aufregend wäre, in so ein Auto einzusteigen und mit den Grossen mitzufahren.»

Der Nachwuchspilot, der gemeinsam mit seinem Formel-4-Kontrahenten Kami Laliberté auch der Ferrari-Box einen Besuch abstattete, freute sich: «Es war auf jeden Fall aufregend. Ich war überall in der Box, hab' mir aus der Nähe die Autos angeguckt. Ich hab' sie ja sonst auch immer nur am Fernseher gesehen.»

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