Jenson Button: Michael Schumacher als Massstab

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Jenson Button: «Ich werde nicht gehen, nur weil ich denke, dass ein anderer Fahrer eine Chance verdient hat»

Jenson Button: «Ich werde nicht gehen, nur weil ich denke, dass ein anderer Fahrer eine Chance verdient hat»

Formel-1-Urgestein Jenson Button glaubt weiterhin an seine Chance, eine weitere GP-Saison bestreiten zu können. Der 2009er-Weltmeister verweist auf Michael Schumacher und betont: «Ich bin immer noch mit Herzblut dabei.»

Wie schon im vergangenenJahr muss Jenson Button auch in dieser Saison jedes Rennwochenende Fragen zu seiner beruflichen Zukunft über sich ergehen lassen. Der McLaren-Honda-Pilot, der an diesem Wochenende seinen 297. GP-Einsatz absolviert, erträgt diese immer wieder mit stoischer Ruhe. Unangenehme Fragen ist sich der Brite aus den 16 Formel-1-Jahren, die er vor dieser Saison schon bestritten hat, gewohnt.

Im Interview mit dem Guardian betont das Formel-1-Urgestein selbstbewusst: «Ich fahre in dieser Saison wahrscheinlich besser als in allen anderen Jahren meiner Rennfahrer-Karriere. Ich mache mir mit jedem Jahr selbst mehr Druck und ich denke, dass ich physisch in Bestform bin und besser denn je fahre.»

Button ist denn auch überzeugt, dass er auch eine 18. Formel-1-Saison bestreiten kann. Er erklärt, dass er «mehrere» Optionen für 2017 habe und er mit seiner jüngsten Form auch bewiesen hat, dass er sich eine Weiterverpflichtung bei McLaren verdient habe. «Geniesse ich das Rennfahren noch? Ja. Ich bin immer noch mit Herzblut dabei, einhundertprozentig. Ich wäre im letzten Rennen nicht als Achter ins Ziel gekommen, wenn das nicht mehr zutreffen würde.»

Dass er als 36-Jähriger zu den älteren Fahrern im Feld gehört, sieht Button auch nicht als Grund an, dem GP-Sport den Rücken zu kehren: «Solange du deine Fitness trainierst, sollte das Alter kein Problem sein.»

Und Button verweist auf den Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der seine letzte Formel-1-Saison im Alter von 43 Jahren fuhr: «Ich bin mir sicher, als Michael Schumacher noch Rennen fuhr, war er besser in Form als 75 Prozent des Feldes.»

Trotzig fügt der 15-fache GP-Sieger mit Blick auf McLaren-Edelreservist Stoffel Vandoorne, der endlich zum Zug kommen will, an: «Wenn ein Team mich will, dann will es mich – da werde ich sicher nicht Platz machen für irgendjemanden. Wenn ich entscheide, dass ich dem Sport treu bleiben will, dann werde ich nicht gehen, nur weil ich denke, dass ein anderer Fahrer eine Chance verdient hat.»

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