Felipe Massa frischt Flirt mit der Formel E auf

Von Andreas Reiners
Formel E
Felipe Massa

Felipe Massa

Felipe Massa liebäugelt schon länger mit einem Einstieg in die Formel E, zuletzt war es aber ruhiger um den 36-Jähriger geworden. Am Wochenende stattete er dem Debüt der Elektroserie in Rom einen Besuch ab.

Es war ruhig geworden um Felipe Massa. Die Formel-1-Karriere des Brasilianers endete bekanntlich ungewollt. Der 36-Jährige hatte schon früh in der Saison betont, dass er gerne ein weiteres Formel-1-Jahr für Williams bestreiten würde. Doch die Entscheidungsträger im britischen Traditionsrennstall entschieden sich gegen den Routinier, er musste gehen. Für ihn kam Sergey Sirotkin.

Im Dezember wurde Massa bei der FIA-Generalversammlung in Paris zum Präsidenten der Kart-Kommission gewählt. Das war es dann aber auch, auch um die angeblichen Formel-E-Pläne war es still geworden.

Doch beim Debüt der Elektrorennserie in Rom war Massa vor Ort. Er machte dann auch keinen Hehl daraus, dass er weiterhin gerne mitfahren würde. Ein Einstieg bereits zu dieser Saison, in der Formel E nicht unüblich, zerschlug sich.

Massa wollte keinem Fahrer das Cockpit wegnehmen und sich zudem seriös auf die neue Aufgabe vorbereiten. Und klar: Er will zu einem Team, bei dem er zumindest theoretisch vorne mitfahren kann.

Dazu gehört dann auch die Akquise. In Rom sagte er: «Es wäre schön, hier fahren zu können. Ich kann nicht lange zuhause bleiben. Deshalb muss ich etwas finden, das ich machen kann. Und die Formel E ist eine Meisterschaft, die einige gute Möglichkeiten zeigt», ,meinte Massa. Und fügte hinzu: «Noch ist nichts konkret, aber ich bin mit einigen Teams in Gesprächen. Mal sehen, ob in Zukunft etwas möglich ist.»

Formel-E-Boss Alejandro Agag hatte sich vor einiger Zeit bereits positiv zu einem Einstieg Massas geäußert. «Felipe wäre in der Formel E sehr herzlich willkommen. Ich kenne Felipe, habe mich oft mit ihm unterhalten. Wenn er kommt, dann will er konkurrenzfähig sein und für ein wettbewerbsfähiges Team fahren. Felipe ist ein Fahrer, der gewinnen will. Das verstehe ich total. Wir werden ihm helfen, wenn er ein konkurrenzfähiges Auto bekommen kann.»

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