Aston Martin liegt im Training am Red Bull Ring vorne

Von Martina Müller
ADAC GT4 Germany

Florian Thoma vom Team Propeak Performance fährt im Aston Martin Vantage GT4 in den freien Trainings der ADAC GT4 Germany die Bestzeit. Auch die BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport präsentieren sich stark.

Das zweite Rennwochenende der ADAC GT4 Germany hat begonnen. Schauplatz ist der Red Bull Ring am Spielberg in der Steiermark. Erneut sind in der neuen Serie des ADAC 24 Boliden am Start. Und die boten bislang eine super Show. Die Bestzeit der beiden freien Trainings konnte Florian Thoma (Propeak Performance) mit 1:38,411 Minuten gleich in der ersten Session markieren. «Wir hatten neue Reifen montiert, die wir noch vom vergangenen Rennwochenende in Oschersleben übrig hatten. Insgesamt bin ich mit meiner Runde sehr zufrieden. Mir gefällt die Strecke hier sehr gut. In den Kurven liegt unser Auto absolut super. Aber auf den langen Geraden fehlt uns ein wenig Top-Speed», analysiert Thoma, der sich den Aston Martin Vantage GT4 mit dem Franzosen Jérémie Lesoudier teilt.

Mit einem Rückstand von 0,084 Sekunden hatte Michael Schrey (Hofor Racing by Bonk Motorsport) seinen BMW M4 GT4 auf die zweite Position gefahren. «Wir hatten zu Beginn der Session zunächst einige Dinge ausprobiert, wie beispielsweise Boxenstopp-Übungen. Somit bin ich meine schnellste Runde erst zum Ende der Session gefahren. Da waren die Reifen natürlich nicht mehr in der besten Verfassung. Dennoch hat es für den zweiten Platz gereicht. Das stimmt uns natürlich positiv», freute sich Schrey. Er bildet ein Gespann mit Thomas Jäger.

Der kombinierte dritte Rang der beiden freien Trainings ging ebenfalls an einen BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport. Claudia Hürtgen, die zusammen mit Michael Fischer fährt, fehlten 0,207 Sekunden auf die Spitze. «Die Runde war natürlich sehr gut. Ich hatte keinen Verkehr und konnte somit befreit auffahren. Was unsere Performance Wert ist, wird aber erst die Qualifikation am Abend zeigen», hält sich Hürtgen in Bezug auf eine Einschätzung noch etwas bedeckt.

In der zweiten Session am Freitagnachmittag konnte das Zeiten-Niveau vom Vormittag nicht mehr erreicht werden. Mit 1:38,901 Minuten sicherte sich der bereits genannte Thomas Jäger die Bestzeit. «Die Runde habe ich perfekt getroffen. Wenn man beim Heimrennen eine Trainingssession gewinnt, ist das natürlich super. Der wichtigste Teil des Wochenendes steht uns aber noch bevor. In den Qualifikationen und den beiden Rennen möchten wir auch ganz oben stehen. Aber das wird nicht einfach, denn die Konkurrenz ist extrem stark», erklärt der Österreicher. Hier geht es zu den Ergebnissen der ADAC GT4 Germany.

Bereits am heutigen Freitag steigt die erste Qualifikation am Red Bull Ring. Das erste Rennen der ADAC GT4 Germany startet am Samstag ab 11:50 Uhr.

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