Zarco vor finalem Test: «Es geht darum, mehr Rennen als 2025 zu genießen»
Honda-LCR-Ass Johann Zarco leistete zuletzt Schwerstarbeit in Malaysia – die sich in Thailand mit einem anderen Testprogramm auch in den Rundenzeiten auswirken soll. Der Blick geht weit nach vorn.
Während Honda-Rookie Diogo Moreira zuletzt im Einfahrmodus unterwegs war und die beiden offiziellen Honda-Castrol-Kollegen Joan Mir und Luca Marini strahlend von den Entwicklungssprüngen der RC213V berichteten, waren die Aussagen von Routinier Zarco nur bedingt positiv. Der LCR-Pilot, der Honda im vergangenen Jahr nach langer Durststrecke wieder einen Sieg geschenkt hatte,
Die Situation beschäftigt Zarco auch noch im Fahrerlager von Buriram. «Wir sind immer noch mit der Analyse von Sepang beschäftigt. Wir haben dort so viel probiert, so viele Erkenntnisse gewonnen, aber doch nicht alles verstanden. Das Besondere: Gemessen an dem nicht wirklich guten Gefühl waren Leistung und Rundenzeit wirklich sehr gut. Das ist das Positive.»
Zarco weiter: «Und – wir haben das große Testprogramm dort bereits abgespult und den Test genau für das genutzt, wofür der Test da war: eine Basis schaffen. Von der werden in Buriram an die Feinheiten gehen und in vielen Ausfahrten fokussiert arbeiten. Ich denke, wir können uns im Verlauf der zwei Tage schon konkret an die Abstimmung des GP-Wochenendes machen. Und damit sind wir in einer kompletten Ausgangslage – davon konnte vor einem Jahr keine Rede sein.»
Dabei konnte man dem Franzosen auch 2025 keine Langsamkeit unterstellen. Rückblende: Den Thailand-Test in Buriram beendet Johann Zarco auf dem fabelhaften fünften Platz und mit Platz 7 beim GP-Auftakt gab es einen ersten Vorgeschmack auf die Leistungsfähigkeit der Honda.
Für Zarco stehen kurz vor der finalen 2026er-Erprobung aber andere Dinge im Vordergrund. «Nicht falsch verstehen – die Spitzenergebnisse mit dem Sieg in Le Mans und dem Podest in England waren unvergessliche Momente und emotionale Höhepunkte. Aber auf der anderen Seite gab es doch mehr Rennen, bei denen wir gelitten haben, und das ist es, was wir ändern wollen. Wir müssen mehr an das ganze Bild denken und die Rennen, bei denen es schwer ist, in Genussrennen umwandeln.»
Dass dieses Ziel mit einer Steigerung in der Endabrechnung machbar ist, davon ist Zarco fest überzeugt: «Es ist ein großartiges Gefühl, Honda hinter mir zu spüren. Wir haben schon viel Veränderung erlebt und so geht es weiter. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar!»
Interessant: Nur die Mannschaft von Lucio Cecchinello mit Johann Zarco und Rookie Diogo Moreira hat Planungssicherheit mit beiden Piloten bis einschließlich 2027. In allen zehn Teams stehen in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten noch Personalentscheidungen aus.
Und die Sicht von Johann Zarco zur Entscheidung, die MotoGP ab 2027 nicht mehr auf
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