Lausitz: Start-Ziel-Sieg für Reiterberger (BMW)

Von Esther Babel
Markus Reiterberger zeigt ein fehlerloses Rennen und lässt sowohl Max Neukirchern als auch Javier Fores hinter sich. Trautmann dominiert Superstock-Wertung, vor Gines und Fritz.

Spektakulär ging es gleich am Start zu. Xavi Fores wollte es besonders gut machen und patzte. Mit einem verwackelten Wheelie ging es für den Titelverteidiger ins Rennen. Den besten Start erwischte Max Neukirchner, doch bereits in der ersten Kurve musste der Yamaha-Pilot einen grossen Bogen fahren und BMW-Pilot Markus Reiterberger konnte innen durchschlüpfen.

Im hinteren Feld rumpelte es. Ireneusz Sikora und Jan Büchel gerieten aneinander, stürzte, blieben aber unverletzt.

Das Feld zog sich schon in den ersten Runden ordentlich auseinander. Reiterberger übernahm das Kommando an der Spitze. Max Neukirchner und Teamkollege Damian Cudlin verloren anfangs auf den BMW-Mann und waren nach vier Runden bereits mit einem Rückstand von 3,2 auf den ersten Platz unterwegs.

Weitere zwei Sekunden dahinter drehten die beiden Ducati-Piloten Fores und Lorenzo Lanzi ihre Runden. Cudlin verabschiedete sich in der fünften Runde an Posten 2 per Sturz vom Geschehen. Damit rutschte Yamaha-Superstock-Pilot Lukas Trautmann auf den fünften Gesamtrang und führte so die Stock-Kategorie mit grossem Vorsprung vor Marvin Fritz und Roman Stamm an.

Zur Halbzeit der 16 Rennrunden lag Reiterberger mit knapp fünf Sekunden vor Neukirchner. Der hatte 4,5 Sekunden Vorsprung auf das Ducati-Duo. Dahinter tauchte nach zehn Sekunden mit Trautmann der schnellste Stocksport-Pilot auf. Max Fritzsch bog mit Unterarm-Problemen in die Boxengasse ein. Auch Erwan Nigon steuerte die Box an, nachdem er mit seiner Suzuki bei Posten 4 ins Kiesbett gerumpelt war. Luca Grünwald machte es dem Franzosen bei Posten 2 in der vorletzten Runde nach.

Mit gemütlichen 1.39’er Runden schaukelte BMW-Pilot Reiterberger seinen ersten Saisonsieg nach Hause. Max Neukirchner wurde Zweiter, Platz 3 ging an Fores. Die Superstock-Wertung gewann Lukas Trautmann vor Mathieu Gines und Marvin Fritz.

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