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Brink: «Der finanzielle Schritt von der Pro STK in die IDM ist zu groß»
In der Saison 2025 holte der Niederländer in der Pro Superstock-Kategorie zehn von zehn möglichen Siegen. Doch wegen finanzieller Hürden wird es nichts mit dem Aufstieg.
IDM Superbike
Im Artikel erwähnt


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Ricardo Brink gehörte im Vorjahr nach seiner Zeit in der IDM Superbike, jetzt EuroMoto, und der Niederländischen Meisterschaft sicherlich zu den erfahrensten Piloten im Feld der Pro Superstock 1000. Die Frage war am Ende nämlich nicht, ob der Niederländer vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW die Rennen gewinnen würde, sondern mit welchem Vorsprung. Denn gewonnen hat er sie am Ende alle. Um solche Durchmärsche in Zukunft zu verhindern, basteln die Cup-Verantwortlichen gerade an einer Angleichung des Reglements.
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«Ja, es war eine großartige Saison, ich konnte für ein großartiges Team fahren und war in der besten Form, in der ich je war», bestätigt er auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Ich habe alles getan, um es zu einer großartigen Saison zu machen, und das ist uns auch gelungen. Was die neuen Regeln angeht, ist das für mich kein Problem, da ich 2026 nicht mehr in der Pro Superstock 1000 fahren werde, aber wenn ich dortgeblieben wäre, wäre es sicherlich eine kleine Strafe geworden.» Schwieriger Wechsel in die IDM-EuroMoto Auch in der IDM Superbike waren zahlreiche BMW am Start und tauchten regelmäßig auf den vorderen Plätzen auf. «Es gab keinen großen Unterschied zwischen den Motorrädern», erläutert der Cup-Sieger. «Ich bin mit einer anderen Federung gefahren als meine Teamkollegen in der IDM Superbike. Außerdem haben wir den härteren Hinterreifen SC0 statt SCX verwendet, was einen großen Unterschied in der Rundenzeit ausmacht.» «Es war einfach eine perfekte Saison», urteilt er, auch mit Blick auf seine Konkurrenz, die sich vergeblich an ihm die Zähne ausgebissen hatte. «Das Team hat großartige Arbeit geleistet, und ich habe härter gearbeitet als je zuvor. In den vergangenen Jahren habe ich gezeigt, dass ich in die IDM Superbike gehöre, wo ich sogar einige Podiumsplätze erreicht habe. Nach einigen schwierigen Jahren aus verschiedenen Gründen wollte ich zeigen, dass ich wirklich in die Superbike-Klasse gehöre. Und ich glaube, ich hätte nicht mehr zeigen können als in dieser Saison 2025 mit zehn Siegen in zehn Rennen.»
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Teamchef Werner Daemen würde am Ende einer Saison immer am liebsten alle seine Fahrer behalten. Doch mit der Rückkehr von Markus Reiterberger ins IDM-EuroMoto-Team, der Vertragsverlängerung mit Hannes Soomer und Milan Merckelbagh sowie dem Wiedereinstieg ins Team von Jan Mohr aus Österreich reichte es für Brink trotz seiner Erfolge nicht. «Ja, es war das Ziel für die neue Saison, gemeinsam mit Werner wieder den Schritt in die EuroMoto Superbike zu machen. Leider war es finanziell einfach nicht möglich, was sehr schade ist. Ich hatte gehofft, dass es nach einer solchen Saison einfacher werden würde. Aber leider war das nicht der Fall, und wir müssen weitermachen und uns auf neue Möglichkeiten konzentrieren.»
Leider ist der finanzielle Schritt zum Aufstieg in die EuroMoto Superbike einfach zu groß.Ricardo Brink
«Ich denke, die Pro Superstock ist eine sehr gute Sprungbrett-Klasse für die EuroMoto Superbike-Kategorie, aber ich denke auch, dass die finanzielle Kluft für viele Talente zu groß ist, um diesen Schritt tatsächlich zu wagen», lautet seine Rechnung. «Wir haben bereits mehrere Fahrer gesehen, die nicht aus der Superstock aufsteigen konnten und sogar ihre Karriere beendet haben, was sehr bedauerlich ist. Leider ist der finanzielle Schritt zum Aufstieg in die EuroMoto Superbike einfach zu groß. Das hätte ich wirklich gerne gemacht und ich bedaure, dass ich diesen Weg nicht einschlagen kann, aber leider ist das die Realität.» Ab diesem Jahr will sich die IDM als EuroMoto neu und vor allem internationaler aufstellen. Von einem durchschlagenden Effekt ist Mitte Februar noch nichts zu merken. «Ich finde es eine sehr gute Initiative, dass die IDM zu einer Europameisterschaft geworden ist. Ich glaube, die IDM hat diesen Schritt definitiv verdient», ist Brink überzeugt. «Unter Motorsportlern wie mir ist ziemlich klar, was vor sich geht. Ich denke jedoch, dass die breite Öffentlichkeit in den Niederlanden, insbesondere die Fans, noch nicht so recht wissen, wie das alles funktioniert. Es gibt nur wenige Informationen und es wurde noch nicht viel darüber geschrieben.»
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Doch auch für Brink geht es weiter mit der Motorradsport-Karriere. Wo genau seine Reise hingeht, lässt Ricardo Brink noch nicht raus. «Es gibt definitiv neue Pläne, auf die ich mich sehr freue», verrät er. «Leider nicht in der EuroMoto-Meisterschaft, aber ich bin glücklich über die neuen Möglichkeiten, die sich mir bieten. Und natürlich glaube ich, dass die Ergebnisse, die ich letztes Jahr in der Pro Superstock 1000 erzielt habe, sicherlich dazu beigetragen haben, diese Möglichkeiten zu schaffen.»
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