40.000 Euro-Scheck für die Zukunft des Schleizer Dreiecks
Mit vereinten Kräften wird in Thüringen daran gearbeitet, die Rennstrecke von Schleiz fit für die Zukunft zu machen. Den warmen Euro-Regen machte nun eine Lotto-Scheck möglich.
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Der Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Stefan Gruhner, hat am Sonntag, den 15.März 2026 im Beisein von Landrat Christian Herrgott, zahlreichen Stadträten, Vertretern des MSC Schleizer Dreieck sowie des Raceland Festivals einen Lottomittelscheck in Höhe von 40.000 Euro an die Stadt Schleiz übergeben. Mit den Mitteln werden notwendige Sicherungsmaßnahmen am Schleizer Dreieck ermöglicht.
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Die Rennstrecke legt in diesem Jahr in Sachen internationaler Rennen eine schöpferische Pause ein. Auch im Kalender der EuroMoto, vormals IDM, taucht die Rennstrecke in Thüringen, die zum Teil aus öffentlichen Straßen besteht, in dieser Saison nicht auf. Die Spielregeln der obersten Motorsport-Behörde FIM hatten zu diesem Schritt geführt. Doch Aufgeben gibt’s nicht in Schleiz. «Das Schleizer Dreieck ist Teil der Thüringer Motorsporttradition und fest im Herzen vieler Menschen in der Region verankert. Uns ist wichtig, dass dieser Ort weiterhin für Begeisterung und Engagement im Motorsport steht. Mit der Unterstützung leisten wir einen Beitrag, damit die Strecke auch künftig Veranstaltungen von regionaler und überregionaler Bedeutung ausrichten kann», so Stefan Gruhner.
Die Förderung dient dem Umbau von Sicherheitsbereichen entlang der traditionsreichen Rennstrecke, um die Voraussetzungen für eine neue Streckenlizenz zu erfüllen. Damit sollen künftig wieder Motorsportveranstaltungen verschiedener Formate auf der rund 100 Jahre alten Strecke möglich sein.
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Um die Situation zu bewerten, fand eine Vor-Ort-Inspektion der Strecke statt. So berichtete Stephanie Rössel vom Vogtlandstreicher im Anschluss. Bei dieser Prüfung wurden konkrete Maßnahmen festgelegt, die für eine zukünftige Streckenlizenz notwendig sind. Die geplanten Änderungen betreffen insbesondere die Sicherheit für Fahrer, Zuschauer, Helfer und auch für Anwohner entlang der Strecke. Die vorgesehenen Anpassungen sollen dafür sorgen, dass der Motorsportbetrieb am Schleizer Dreieck langfristig unter verbesserten Sicherheitsbedingungen stattfinden kann. Gleichzeitig sollen die Anforderungen der FIM Europe erfüllt werden.
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