SSP-300-WM-Piloten auch bei IDM am Start

Von Esther Babel
IDM Supersport 300
Team Freudenberg fährt WM und IDM Supersport 300

Team Freudenberg fährt WM und IDM Supersport 300

Jan-Ole Jähnig, Max Kappler und Luca Grünwald steigen in die WM ein, doch mit ihrem Team Freudenberg sind sie auch bei der IDM Supersport 300 am Start. Ist die Titelverteidigung möglich?

Ende Februar ging es für die Freudenberg-Truppe, die mit dem Trio Jähnig – Kappler – Grünwald erstmals eine komplette WM-Saison bestreiten wird, erst einmal zurück auf die Schulbank. Bevor die Mechaniker um die Teambesitzer Carsten und Michael Freudenberg die KTM RC390 mit nach Hause nehmen konnten, gab es erst einmal eine Einweisung im Hause KTM. «Bei dem Lehrgang waren all unsere Mechaniker dabei», erklärt Carsten Freudenberg. «Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Motorräder bis zum ersten Test ab dem 22. März in Aragon fertig zu kriegen. Anschließend geht es noch drei Tage nach Valencia.»

Jan-Ole Jähnig und Max Kappler hatten im Vorjahr die neu ins Leben gerufenen IDM Supersport 300 aufgemischt und den Titel unter sich ausgemacht. Jähnig auf Platz 1, Kappler als Vize. Neu in der kleinen Klasse ist Luca Grünwald, der zwar schon Erfahrungen in der Moto3-WM aufzubieten hat, aber inzwischen bei den Superbikes angekommen war und 2017 mit der neuen Suzuki GSX R 1000 den achten Gesamtrang holte. Mit seinen Erfahrungen soll Grünwald das Team und die beiden Nachwuchspiloten tatkräftig unterstützen.

Doch auch die IDM Supersport 300 steht auf dem Plan des Teams. «Wir planen auf jeden Fall die Teilnahme am IDM-Saisonauftakt Ende April in Oschersleben», bestätigt der Teamchef. «Ob alle drei Fahrer teilnehmen oder nur Jähnig und Kappler werden wir sehen. Auch die Rennen in Schleiz und auf dem Lausitzring sind in der Planung dabei. Zolder und Hockenheim werden wir auf jeden Fall fehlen, denn diese beiden Rennen überschneiden sich mit der WM.»

«Wenn es irgendwie geht, sind wir bei der IDM dabei», so Freudenberg. «Momentan arbeiten wir auch daran, eventuell noch zwei oder drei weitere Talente in die IDM-Rennen zu schicken. Auch KTM würde sich darüber freuen und uns ist der Nachwuchs nach wie vor wichtig.»

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