Barry Baltus: Entschuldigung bei Fantic Racing nach verpatztem Auftakt
Zum Start der Moto2-Saison 2026 wurde der Name Baltus oft genannt. Doch der insgeheimen Favoritenrolle wurde der Fantic-Pilot in Buriram nicht gerecht. Nach dem Auftakt war der große Baltus kleinlaut.
Zugegeben – ein normales Moto2-Rennen sieht anders aus. Während die kleinste und die größte Hubraumklasse beim WM-Auftakt auf dem Chang International Circuit ohne Unterbrechungen durch die Rennen kamen, kam die
Fantic-Ass Barry Baltus hatte zunächst von dem Chaosverlauf profitiert. Im ersten Teil des Rennens war es dem WM-Dritten des letzten Jahres immerhin gelungen, von Startplatz 13 in die Top 10 zu stoßen. Doch nach dem Neustart ging es wieder rückwärts. Es zeigte sich, dass der großgewachsene Baltus nicht der Spezialist auf der kurzen Strecke ist. Nur mit Mühe reichte es im Ziel für Punkte: Platz 14, direkt hinter dem neuen Teamkollegen Tony Arbolino. Nur fünf Piloten kamen im ersten Moto2-Schlagabtausch noch hinter Baltus an.
Was war passiert? Barry Baltus geknickt: «Das ist nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Ich möchte mich beim Team entschuldigen. Sie haben das ganze Wochenende über wirklich hart gearbeitet und hätten mehr verdient gehabt. Es war ein wirklich seltsames Rennen mit den zwei roten Flaggen. Im ersten Teil lief es gar nicht so schlecht, ich lag bereits auf Platz neun und fühlte mich konkurrenzfähig, dann kam der Abbruch.»
Der 21-Jährige aus Namur weiter: «Beim zweiten Start kam ich nicht so gut weg und verlor einige Positionen, dann gab es erneut eine rote Flagge. Nach dem letzten Neustart wurde ich in Kurve 2 weit nach außen gedrängt, und ich fand mich als Letzter wieder, mehr als drei Sekunden hinter der Gruppe vor mir. Mit nur noch sechs Runden vor mir war es unmöglich, nach vorne zu fahren.»
Unabhängig vom chaotischen Auftaktrennen dürfte die Stimmung bei Teamweltmeister Fantic unter der Leitung des erfahrenen Roberto Locatelli durchwachsen sein. Statt wie erhofft aus dem Stand mit um den Sieg zu fahren, fehlten Barry Baltus sowohl im Zeittraining als auch im
Die Schlappe in Thailand kam auch deshalb unvorbereitet, weil Barry Baltus bei den letzten
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