Assen Race 1: Walid Khan gewinnt – Toni Erhard auf 4

Von Rudi Hagen
IDM Supersport 300
Schicksal in der Schikane: Dunnik stürzt, Khan und die anderen kommen durch

Schicksal in der Schikane: Dunnik stürzt, Khan und die anderen kommen durch

Im Rennen 1 der Supersport 300 entschied der Niederländer Walid Khan in Assen den spannenden Kampf einer Siebenergruppe an der Spitze für sich. KTM-Pilot Toni Erhard wurde Vierter.

Das Wetter hielt an diesem Sonntagmittag auf dem TT Circuit in Assen. Die Sonne schien, der Wind hielt sich in Grenzen und die Strecke war trocken. Das waren die richtigen Bedingungen für das wilde, junge Volk in der Supersport 300. 28 Jungs und 5 Mädels standen am Start über zwölf Runden, Melvin van der Voort (NL) nach Sturz und Julia Hämmer (MGM Racing), die mit einem technischen Defekt ihre Yamaha vor der Haupttribüne abstellen musste, kamen nicht ins Ziel.

Nach dem Start setzte sich schnell eine Gruppe aus sieben Fahrern ab, die bis zur Schikane vor Start-und-Ziel eng beieinander blieb. KTM-Pilot Toni Erhard vom Team Freudenberg hatte einen guten Start und fuhr in Runde sogar auf Platz 2. Der Niederländer Walid Khan, der aufgrund einer «Grid Penalty» nach der Qualifikation von Startplatz 2 auf 6 zurückgestuft wurde, hatte sich schon nach der ersten Runde auf Platz 1 vorgekämpft. Diese Position behielt der Fahrer aus dem Team Nutec-Kawasaki bis auf Ende Runde 9 bis ins Ziel.

Am Ende dieser neunten Runde hatte der Niederländer Rick Dunnik, der von der Pole-Position gestartet war, die Führung übernommen. Er führte dann vor Khan, Ruben Bijman (NL) auf Yamaha, Colin Velthuizen (NL) auf Kawasaki, IDM-Leader Angelo Licciardi (B, Kawasaki), Gaststarter Harry Khouri (Kawasaki) aus Australien und Toni Erhard, der hier seine schwächste Position im ganzen Rennen hatte.

Dann übernahm wieder Khan die Führung, dahinter balgte sich die Gruppe um die Plätze, alle innerhalb einer Sekunde. In der letzten Runde kachelten alle sieben auf die Schikane in der Timmer Bucht zu, das wurde dem bisherigen IDM-Zweiten Rick Dunnik zum Verhängnis. Die anderen waren durch, er musste erst wieder aus dem Kies rauskrabbeln und beendete das Rennen auf Platz 28.

Vorne überquerte Walid Khan als Erster die Ziellinie vor Ruben Bijman (NL, Yamaha), Harry Khouri und Toni Erhard auf Platz 4. Angelo Licciardi wurde Fünfter vor Colin Velthuizen . Marvin Siebdraht wurde Siebter vor David Kuban, Roy Voermans und Max Schmidt. Die schnellste Runde gelang Toni Erhard mit 1:52.635 min.

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