25 Wagen beim GT-Rennen der IMSA-Serie in Virginia

Von Martina Müller
IMSA
Corvette (vorne), Ford, Ferrari, BMW und Porsche fighteten schon 2016 um den Sieg in Virginia

Corvette (vorne), Ford, Ferrari, BMW und Porsche fighteten schon 2016 um den Sieg in Virginia

Da die beiden Prototypen-Klassen eine Pause einlegen, fahren beim IMSA-Rennen in Virginia die GT-Fahrzeuge um den Gesamtsieg. Mit BMW, Corvette, Ferrari, Ford und Porsche wollen fünf Hersteller die Nase vorn haben.

Gerade erst hat die amerikanische IMSA-Serie ihren Lauf in 'Road America' absolviert, da gehen die Blicke bereits auf den Virginia International Raceway. Doch die dortige Veranstaltung (25. bis 27. August) unterscheidet sich in elementarer Weise, da die beiden Prototypen-Klassen eine Pause einlegen. Somit fahren die GTLM-Renner um den Gesamtsieg. Das gibt es in der IMSA sonst nur noch im Lime Rock Park. Insgesamt 25 Fahrzeuge haben sich nun für den Virginia-Auftritt angekündigt. Die ca. 5,26 Kilometer lange Strecke bei Alton (nur wenige Meter zur Grenze von North Carolina entfernt) hat in der Vergangenheit vor allem durch eine markante Eiche Berühmtheit erlangt. Der in Mitten einer engen Rechtskurve stehende Baum war jahrelang das Wahrzeichen der Rennstrecke, bis er 2013 einem Blitzeinschlag zum Opfer fiel. Bis 2016 hieß das Rennen aufgrund dieser legendären Eiche offiziell 'Oak Tree Grand Prix'.

Die GTLM-Klasse sieht in Virginia auch wieder rot: Denn erstmals seit dem Rennen auf dem COTA im Mai wird der Ferrari 488 GTE von Risi Competizione wieder bei einem IMSA-Lauf starten. Die Werksfahrer Giancarlo Fisichella und Toni Vilander werden im Cockpit sitzen.

Nach zuletzt eher durchwachsenen Rennen gehören auch die beiden Corvette C7.R in Virginia wieder zu den Favoriten. Dafür sorgt alleine schon die neu erstellte BoP (Balance of Performance) der Klasse, in welcher das US-Muscle-Car einen um 0,5 Millimeter vergrößerten Luftmengenbegrenzer zugesprochen bekam. Das Corvette-Duo Antonio García und Jan Magnussen hatte das Rennen im Vorjahr übrigens gewonnen.

Mit ordentlich Rückenwind wird auch Porsche nach Virginia reisen. Beim GT-only-Rennen in Lime Rock feierten die Mittelmotor-911 einen Doppelsieg mit Patrick Pilet/Dirk Werner vor Laurens Vanthoor/Gianmaria Bruni. Pilet war darüber hinaus auch 2015 in Virginia siegreich. Die beiden Ford GT von Dirk Müller/Joey Hand und Richard Westbrook/Ryan Briscoe sowie die beiden BMW M6 GLTM von Bill Auberlen/Alexander Sims und John Edwards/Martin Tomczyk komplettieren die Klasse.

Neben den neun GTLM-Fahrzeugen starten bei dem Rennen, das über die IMSA-Standard-Distanz von zwei Stunden 40 Minuten geht, auch noch 16 GTD-Wagen. Hier stellt Porsche mit dem 911 GT3 R, dessen Motor sich weiterhin im Heck befindet, das größte Kontingent. Die Teams WeatherTech Racing, Alegra Motorsports, CORE autosport und Park Place Motorsports setzen vier der schwäbischen Renner ein. Dazu kommen noch drei Mercedes-AMG GT3, zwei Lamborghini Huracán GT3, zwei Lexus RCF GT3, zwei Acura NSX GT3 sowie jeweils ein Audi R8 LMS, BMW M6 GT3 und Ferrari 488 GT3.

Nach dem Rennen in Virginia stehen in diesem Jahr noch zwei weitere IMSA-Läufe an. Mit Laguna Seca (24. September) und dem 'Petit Le Mans' (07. Oktober) handelt es sich dabei um zwei echte Sportwagen-Leckerbissen.

Hier die Entrylist für Virginia

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