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Danilo Petrucci schwärmt von der BMW: «Eines der besten Bikes im Nassen!»

BMW-Neuzugang Danilo Petrucci setzt beim verregneten Testauftakt in Jerez die Bestzeit und zeigt sich begeistert von der Stärke der BMW M1000RR auf nasser Strecke.

Im Artikel erwähnt

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Der erste Testtag des neuen Jahrs hätte für BMW-Neuzugang Danilo Petrucci kaum besser verlaufen können. Am Mittwoch setzte der Italiener auf dem Circuito de Jerez mit einer Zeit von 1:52,976 Minuten die Bestmarke und distanzierte seinen neuen Teamkollegen Miguel Oliveira um beachtliche 1,3 Sekunden. Noch wichtiger als die nackten Zahlen war für den Routinier jedoch das Gefühl auf der BMW M1000RR – speziell auf nasser Strecke.

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«Auf jeden Fall fühlt sich das Bike im Nassen unglaublich gut an. Wirklich eines der besten Motorräder, die ich je bei Regen gefahren bin», schwärmte Petrucci beim Treffen mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach im Fahrerlager von Jerez. Eine Aussage mit Gewicht, denn der Italiener gilt seit jeher als starker Regenfahrer.

«Ich habe mein zweites MotoGP-Rennen im Nassen gewonnen. Ich habe, glaube ich, auch ein paar Podestplätze unter Regenbedingungen geholt. Aber ehrlich gesagt habe ich in der Superbike-WM nur ein einziges Podium im Nassen erreicht», blickte er zurück.

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Petrucci versteht jetzt, warum BMW bei Regen so stark war

Gerade dieser Vergleich machte Petrucci deutlich, wie sehr ihn die Performance der BMW überraschte. Rückblickend erinnerte er sich an das Superbike-WM-Wochenende in Magny-Cours 2024 und die Leistung von Ex-BMW-Werkspilot Michael van der Mark: «Als 'Mikey' in Magny-Cours gewonnen hat, war ich Dritter, hatte aber einen riesigen Rückstand. Ich meine, ich war mehr als eine Sekunde langsamer als er. Und jetzt verstehe ich auch warum: weil die BMW im Nassen wirklich, wirklich gut ist.»

Der positive Eindruck wurde zusätzlich durch einen Test auf dem Serienmotorrad in Portimao untermauert. «Es war wirklich gut, letzte Woche in Portimao etwas Zeit auf dem Serienmotorrad zu verbringen, weil das meinen Kopf ein bisschen aufgefrischt hat – alle Bewegungen, den Charakter des Motors, wie sich das Bike anfühlt. Und ehrlich gesagt: Als ich zum ersten Mal auf die Strecke ging, habe ich mich sofort gut gefühlt.»

Petrucci konnte direkt pushen, setzte eine starke Runde und wollte sich weiter steigern. Ein Sturz in der letzten Kurve beendete den Run jedoch abrupt. «Ich habe einen neuen Reifensatz montiert und war schnell, aber dann bin ich in der letzten Kurve gestürzt. Das war ziemlich unnötig.» Trotz allem überwog die Zufriedenheit: «Wenn man Erster ist, muss man glücklich sein – und ich bin glücklich.»

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WM-Favorit Nicolo Bulega verzichtete auf Runden im Nassen

Die Aussagekraft der Bestzeit ist natürlich überschaubar. Das weiß auch Petrucci: «Im Regen kann sich die gesamte Situation von einer Minute auf die andere komplett ändern. Wenn du Erfahrung hast und nichts ausprobieren musst, ist es nicht wirklich sinnvoll, bei Regen zu fahren, weil es ziemlich riskant ist. Aber wir mussten heute fahren und ehrlich gesagt haben wir eine gute Entscheidung getroffen.»

Mit Blick auf den Saisonauftakt in Australien mahnt der BMW-Neuzugang dennoch zur Geduld. «Wir müssen diese positive Einstellung beibehalten und dürfen nicht erwarten, die Meisterschaft in Phillip Island zu gewinnen.» Phillip Island sei speziell, zudem kämen zwei neue Fahrer und begrenzte Testzeit zusammen. «Wir werden versuchen, in Phillip Island so schnell wie möglich zu sein. Aber wenn wir nicht gewinnen oder nicht aufs Podium kommen, geraten wir nicht in Panik.»

Für Petrucci zählt der langfristige Ansatz: «Jedes Mal, wenn eine neue Meisterschaft beginnt, fühlt sich das erste Rennen wie ein einzelner Schuss an. Aber danach ist die Meisterschaft ziemlich lang und geht bis Oktober.» Der erste Regentest mit BMW hat jedenfalls gezeigt, dass die Basis stimmt – besonders dann, wenn das Wetter Kapriolen schlägt.

Zeiten Superbike-WM-Test Jerez, Mittwoch (21. Januar):

  1. Danilo Petrucci (I), BMW, 1:52,976 min

  2. Yari Montella (I), Ducati, +1,218

  3. Miguel Oliveira (P), BMW, +1,284 sec

  4. Stefano Manzi (I), Yamaha, +2,068

  5. Iker Lecuona (E), Ducati, +2,629

  6. Xavi Fores (E), Bimota, +2,941

  7. Andrea Locatelli (I), Yamaha, +2,959

  8. Alvaro Bautista (E), Ducati, +3,794

  9. Jake Dixon (GB), Honda, +4,133

  10. Tetsuta Nagashima (J), Honda, +4,696

  11. Xavi Vierge (E), Yamaha, +4,808

  12. Axel Bassani (I), Bimota, +4,854

  13. Garrett Gerloff (USA), Kawasaki, +4,940

  14. Alberto Surra (I), Ducati, +5,658

  15. Philipp Öttl (D), Ducati, +5,911

  16. Michael van der Mark (NL), BMW, +8,167

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