Österreicher René Binder fährt 2019 den Cadillac DPi

Von Oliver Müller
IMSA
René Binder ist ein großes Talent im Motorsport

René Binder ist ein großes Talent im Motorsport

In der kommenden Saison der amerikanischen IMSA-Serie wird René Binder in der Top-Klasse vertreten sein. Der Österreicher bestreitet die vier Langstrecken-Rennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und Road Atlanta.

René Binder wird in der nächsten IMSA-Saison in einem DPi (Daytona Prototype international) sitzen. Der 26-Jährige pilotiert den Cadillac von Juncos Racing. «In Bezug auf mein transatlantisches Programm freut es mich sehr, meine Partnerschaft mit Juncos Racing im Rahmen des neuen IMSA-Programms fortzusetzen. Ich möchte Ricardo Juncos, Cadillac und allen unseren Partnern für die großartige Gelegenheit danken, den Cadillac DPi auf den aufregendsten amerikanischen Rennstrecken zu fahren. Ich fühle mich bereit und gut gerüstet für diese neue Herausforderung», erklärt der in Innsbruck geborene Rennfahrer.

Binder wird jedoch nicht die gesamte IMSA-Saison bestreiten, sondern lediglich die vier prestigeträchtigen Langstrecken-Rennen. Das sind die 24 Stunden von Daytona, die 12 Stunden von Sebring, die 6 Stunden von Watkins Glen und das Petit Le Mans (in Road Atlanta). Diese vier Rennen werden auch in einer eigenen Wertung zusammengefasst, dem sogenannten IMSA Michelin Endurance Cup.

Juncos Racing feiert 2019 sein Debüt im Sportwagen-Bereich des Motorsports. Zuvor war die Mannschaft um Ricardo Juncos lediglich im Formelsport (Pro Mazda, Indy Lights und IndyCar) unterwegs. Beim DPi-Programm greift das Team auf Piloten zurück, die allesamt zuvor schon bei Juncos aktiv waren. Binder hatte beispielsweise seine sechs Rennen in der IndyCar-Saison 2018 für Juncos absolviert. Neben ihm werden auch Kyle Kaiser, Will Owen und ein noch zu verkündender vierter Fahrer den Cadillac steuern.

«Wir freuen uns, dass wir mit René weitermachen können, um mit ihm unsere IMSA-Premiere zu feiern. Wir haben in seiner ersten Saison bei uns eine solide Beziehung aufgebaut und in der IndyCar-Serie in den letzten 11 Monaten viel Potenzial bei ihm gesehen. Dass René für eine neue Rennserie zu unserem Team zurückgekehrt ist, zeigt sein Vertrauen in uns», ist Juncos stolz über die Verpflichtung.

René Binder ist 2018 sogar bereits eine Prototypen-Klasse höher angetreten. Beim Rennen der FIA WEC in Silverstone fuhr er den ENSO CLM in der LMP1-Kategorie. Dort fiel das Fahrzeug mit einem Problem am Unterboden jedoch früh zurück. Ob Binder 2019 in den Wagen vom ByKolles Team zurückkehrt, steht aktuell noch nicht fest. Jedoch deutet er an, bei den 24 Stunden von Le Mans auflaufen zu wollen. «2019 wird ein sehr wichtiges Jahr für mich. Denn ich werde an den weltweit wichtigsten Langstrecken-Rennen teilnehmen, wie den großen Vier der IMSA-Serie und den 24 Stunden von Le Mans», so Binder. Bleibt also abzuwarten, welchen Rennwagen er beim Klassiker an der französischen Sarthe im kommenden Juni bewegen wird.

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