24h Daytona: IMSA-Serie absolviert letzten Test 2018

Von Oliver Müller
IMSA
Auf dem Daytona International Speedway wurde ordentlich für die kommende Ausgabe der 24 Stunden von Daytona geübt. 38 Fahrzeuge waren bei der Ausfahrt mit dabei. Im Fokus standen natürlich die neuen Michelin-Reifen.

Das 24 Stunden-Rennen von Daytona (26./27. Januar) stellt traditionsgemäß den Saisonauftakt der amerikanischen IMSA-Serie dar. Da die Strecke in Nordost-Florida aufgrund ihres Layouts (u.a. mit mächtigen Steilkurven) aber so besonders ist, werden vor dem Langstrecken-Klassiker regelmäßig Testfahrten durchgeführt. Für die Ausgabe 2019 kommt erschwerend hinzu, dass der Reifenlieferant des Championats gewechselt hat. Somit stand der abgelaufene Test im Fokus der neuen Michelin-Reifen, was ihm auch den Namen 'Michelin on-track opportunity' gab.

Insgesamt 38 Fahrzeuge nutzten die Gelegenheit, Erfahrungswerte für Daytona mit den neuen Pneus zu sammeln. 18 dieser Boliden entstammten der großen IMSA-Serie, für die auch das 24-Stunden-Rennen abgehalten wird. Bei den restlichen handelte es sich um LMP3-, GT4- und TCR-Renner, die in weiteren Championaten des IMSA-Serienuniversums auflaufen. Ganz klar die Schlagzeilen machte der Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing. Das ist jener Prototyp, in dem Fernando Alonso und Kamui Kobayashi im Januar 2019 die 24h von Daytona bestreiten.

Beim Test saß jedoch lediglich Werksfahrer Jordan Taylor im Cockpit des Cadillac. «Ich war am Morgen etwas nervös. Denn ich dachte, es würde ein paar Runden dauern, bis ich wieder das Gefühl für den Wagen bekäme. Tatsächlich ging es aber recht fix und war so, als ob ich noch gestern im Auto gesessen hätte», blickte Taylor auf die Ausfahrt in Daytona zurück.

Mit Juncos Racing brachte sogar ein weiteres Team einen Cadillac DPi nach Daytona. Für diese neue IMSA-Mannschaft wird 2019 unter anderem der Österreicher René Binder fahren. Ebenfalls zugegen war Performance Tech Motorsports mit dem Oreca 07 aus der neuen LMP2-Kategorie.

Aus der GTLM-Klasse nutzten das Porsche-Werksteam und Risi Competizione die Gelegenheit des Testtages, der insgesamt elf Stunden an Fahrzeit erlaubte und auch bis in die Dunkelheit reichte. Während Porsche im kommenden Januar ganz sicher das 24-Stunden-Rennen von Daytona absolviert, ist die Lage beim privaten Ferrari-Team aus Houston derzeit noch unklar. Den Test im Ferrari 488 GTE Evo fuhr jedenfalls Werksfahrer Miguel Molina. Der Spanier bestritt die letzte Ausgabe des Klassikers noch in der GTD-Klasse und würde sich freuen, 2019 eine Kategorie höher antreten zu können.

13 Teilnehmer aus der GTD-Klasse (GT3-Fahrzeuge) komplettierten das Feld beim letzten allgemeinen Daytona-Test 2018. In den nächsten Tagen werden noch einige andere Teams zu privat organisierten Probefahren dort auflaufen. Der nächste offizielle Test ist dann das 'Roar before the 24' vom 4. bis 6. Januar 2019.

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