24h Daytona: Cadillac holt im letzten Training auf

Von Oliver Müller
IMSA
Darf bei den 24h von Daytona noch nicht abgeschrieben werden: Der Cadillac DPi von Action Express

Darf bei den 24h von Daytona noch nicht abgeschrieben werden: Der Cadillac DPi von Action Express

Filipe Albuquerque fährt in der finalen Session zu den 24 Stunden von Daytona die Bestzeit. Er war sogar schneller unterwegs als alle Cadillac DPi während der Qualifikation. Porsche lag in der GTLM-Klasse wieder vorne.

Im Langstrecken-Motorsport gilt das Gesetz, dass sich die wahre Performance der einzelnen Fahrzeuge erst während des Rennens aufdeckt. Das trifft auch auf die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden von Daytona zu. In den abgelaufenen Sessions haben sich dort bislang vor allem die Mazda DPi und die Acura DPi als die größten Favoriten auf den Gesamtsieg präsentiert. Beide Marken fuhren in der Qualifikation auch die ersten vier Startpositionen heraus. Während der Hatz auf die Pole-Position kamen die Cadillac DPi nicht über die fünfte Position hinaus. In der vierten und letzten Trainingssitzung hatte Cadillac aber urplötzlich Speed gefunden und die Bestzeit in den Asphalt gelegt. 

Filipe Albuquerque, der zusammen mit Joao Barbosa und Christian Fittipaldi fährt (der vierte Pilot Mike Conway hat kurzfristig abgesagt), schaffte im Wagen von Action Express Racing eine Rundenzeit von 1:34,358 Minuten. Mit dieser Marke überflügelte er alle bisher dargebotenen Cadillac-Runden des diesjährigen Events – und zwar inklusive der Qualifikation. Oder anders herum ausgedrückt: Cadillac hat zuvor wohl noch nicht voll auf dem Gaspedal gestanden.

Der zweiten Platz in der Session ging an den Mazda DPi von Olivier Pla. Der Franzose lag exakt 0,400 Sekunden hinter Albuquerque zurück. Für Mazda stellte die vier Trainingssitzung eine Art Warm-up dar. Das einsetzende deutsche Team Joest hatte in der Nacht zuvor planmäßig die Motoren der beiden Mazda gewechselt und deswegen sogar die dritte Session ausgelassen. Pipo Derani fuhr im zweiten Cadillac DPi mit 0,729 Sekunden Rückstand die dritte Position ein.

Simon Pagenaud im Acura DPi vom Team Penske (+0,824 Sekunden) und René Rast im zweiten Mazda (+1,072 Sekunden) komplettierten die Top fünf. Die Bestzeit in der LMP2-Klasse ging an Enzo Guibbert im Oreca 07 von PR1 Mathiasen Motorsports. In der GTLM-Kategorie konnte erneut Frederic Makowiecki im Porsche 911 RSR die Spitze markieren. Mit 1:42,478 Minuten lag er 0,134 Sekunden vor dem Deutschen Dirk Müller im Ford GT. Die GTD-Wertung führte der Ferrari 488 GT3 von Spirit of Race an. Hier das Ergebnis der vierten Session zum Nachlesen.

Start der 24 Stunden von Daytona ist am Samstag um 20:35 Uhr (MEZ). Schon alleine vom Wetter her wird das Rennen interessante Herausforderungen bringen. Samstags soll es rund um die Strecke nicht wärmer als 15 Grad Celsius werden. In der Nacht erwarten die Meteorologen sogar nur einstellige Temperaturen. Für Sonntag ist dann den ganzen Tag über Regen angesagt. Das sind die perfekten Zutaten für einen richtig spannenden Rennverlauf.

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