Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

24h Daytona-GTD: Philip Ellis zum dritten und Lucas Auer zum ersten Mal

Lucas Auer, Indy Dontje, Philip Ellis und Russell Ward gewannen im Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing die GTD-Klasse bei den 24h Daytona 2026 und konnten über den großen Erfolg jubeln.

Gerhard Kuntschik

Von

Im Artikel erwähnt

Werbung

Werbung

«Schlussendlich gab es doch ein Happy End.» So kommentierte Lucas Auer seinen Klassensieg in den 24 Stunden von Daytona, drei Jahre nach seinem schweren Trainingscrash im Speedway, der eine monatelange Rekonvaleszenz nach sich zog. «Eigentlich ist der Unfall völlig abgehakt, auch wenn ich öfters dran denke. Aber man braucht schon Abstand.»

Werbung

Werbung

Mit Philip Ellis (der 33-jährige gebürtige Münchner hat die Pässe der Schweiz, von Deutschland und dem Vereinigten Königreich!), dem Niederländer Indy Dontje und dem Amerikaner Russell Ward «hatten wir in unserer Klasse eine sehr starke Zusammensetzung mit erfahrenen Kollegen. Und ich kenne auch das Winward-Team gut, sowohl die amerikanische Truppe als auch die in Europa durch die früheren DTM-Jahre», bestätigte der Tiroler.

Zum vierten Mal war er in Daytona. Zu den Kriterien im Speedway sagt er: «Das Banking ist relativ einfach, denn du fährst Vollgas durch. Auch die Nacht ist kein Problem wegen der guten Beleuchtung.» Und zum Rennen mit vielen Positionswechseln: «Meine Stints waren okay, wir mussten aber zwei Mal Not-Boxenstopps einlegen, die Strafen nach sich zogen. Aber mit einem schnellen Auto kannst du schon ganz gut aufholen, und das hatten wir mit dem Mercedes-AMG. Das ganze Rennen war hart, die Schlussphase extrem spannend. Meine Kameraden haben einen Mega-Job gemacht», erklärte der 31-Jährige.

Duell um den Sieg gegen Aston Martin

Den Sieg erkämpfte am Ende Ellis mit einem rundenlangen Duell mit Nicki Thiim im Aston Martin samt Verwarnungen. «Wir hatten eine gute Strategie für den Schluss und haben natürlich gehofft, dass es grün bleibt und wir unsere Taktik ausspielen können. In den letzten Minuten war es extrem schwierig, die Reifen zu kontrollieren. Ich hatte einen sehr intensiven Zweikampf, um die Führung zu verteidigen. Ich habe mit dem Team jetzt schon zum dritten Mal hier gewonnen, das ist wirklich unglaublich. Danke an alle, die uns dieses tolle Auto vorbereitet haben. Es war einfach perfekt.»

Werbung

Werbung

Auer zählt Daytona 26 «sicher zu meinen größten Erfolgen. Aber eigentlich ist eine Meisterschaft über die ganze Saison noch aussagekräftiger.» Aber immerhin: Seit Sonntag hat er etwas, was Onkel Gerhard Berger nicht hat (zumindest nicht gewonnen, das Schmuckstück des Hauptsponsors).

Für Ellis & Co. geht es im März in Sebring weiter. Auer flog von Daytona kurz nach Hause, dann weiter nach Dubai und Abu Dhabi zu den letzten Rennen der Asian Le Mans-Serie. Von dort setzt er seine «World Tour» nach Bathurst zum Klassiker am Mount Panorama fort.

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.