IOEM Superstock 600: Heimsieg für Thomas Gradinger

Von Helmut Ohner
IOEM

Kein Pardon kannte Thomas Gradinger beim ersten Rennen der IOEM Superstock 600 mit seinen Gegnern. Er siegte auf dem Red Bull Ring vor Jochen Rotter und Gerold Gesslbauer.

Thomas Gradinger nützte die Veranstaltung der österreichischen Meisterschaft auf dem Red Bull Ring, um sich seinen Fans zu präsentieren. «Es ist schön, wieder einmal vor heimischer Kulisse fahren zu können, noch dazu, wenn man dann auch noch das Rennen gewinnt», freute sich der 20-jährige Yamaha-Pilot. «Ich war nur mit meinem Trainingsmotorrad unterwegs, da war nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem konnte ich meine Gegner in Schach halten.»

Jochen Rotter, der bisher in der IOEM Superstock 600 alles andere als von Glück gesegnet war, holte sich überlegen den zweiten Rang hinter dem IDM-Piloten. «Hinter Thomas Zweiter zu werden, ist keine Schande. Man muss offen zugeben, dass er auf einem anderen Level fährt. Bin dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, immerhin konnte ich unter Beweis stellen, dass ich von den IOEM-Piloten der Schnellste war.»

Mit dem dritten Rang konnte Gerold Gesslbauer seine Führung in der Zwischenwertung weiter ausbauen. «Dass Gradinger nicht zu schlagen sein wird, war mir klar. Jochen hat sich heute ebenfalls als stärker herausgestellt, deshalb habe ich mich im Rennen nur auf meinen schärfsten Verfolger in der Meisterschaft ausgerichtet. Zu Mitte des Rennens habe ich meine Reifen geschont, um am Ende nochmals zulegen zu können.»

Wenige Runden vor Schluss hatte Philipp Steinmayr nach einem verhaltenen Start zu Gesslbauer aufgeholt, im Ziel lag der Yamaha-Fahrer allerdings wieder 1,7 Sekunden hinter seinem Markenkollegen. «Ich habe gesehen, dass Gerold etwas nachgelassen hat. Leider habe ich mich verbremst und er ist mir wieder entwischt. Ich bin optimistisch, dass es am Sonntag für mich besser läuft.»

Ergebnis
1. Thomas Gradinger, Yamaha, 13 Runden in 20:42,179. 2. Jochen Rotter, Suzuki, 20,864 sec. zur. 3. Gerold Gesslbauer, +37,228 sec. 4. Philipp Steinmayr, beide Yamaha. 5. Klemens Pelzl, Kawasaki. 6. Raimund Söllinger. 7. Kevin Ranner. 8. Lukas Walchhütter, beide Yamaha. 9. Jakob Furtner (D), MV Agusta. 10. Wolfgang Rennhofer. 11. Nikolett Kovacs (H). 12. Turgut Durukan. 13. Herbert Gams, alle Yamaha. Schnellste Runde: Gradinger in 1:34,539.

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