Hannes Schafzahl: Der Superbike-Weltmeisters hat vorgefühlt
Nach sechs Jahren auf einer Yamaha YZF-R1 sattelt Hannes Schafzahl um. Künftig wird der zweifache österreichische Superbike-Meister aus der Steiermark auf einer BMW M1000RR sitzen.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Vier Jahre in Folge gewann Michal Filla die Superbike-Klasse der Alpe Adria International Motorcycle Championship (AAIMC). Geht es nach Hannes Schafzahl, der 2023 und 2024 jeweils Zweiter hinter dem Tschechen wurde und die letztjährige Meisterschaft an der vierten Stelle abschloss, soll in absehbarer Zukunft die Dominanz des Ducati-Piloten durchbrochen werden.
Werbung
Werbung
Fahrerisch sieht sich der Österreicher durchaus in der Lage, Filla auf dessen werksunterstützten Ducati Paroli zu bieten, allein technisch sieht er sich klar im Nachteil. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, sieht der der bald 47-jährige Familienvater einen Markenwechsel als unausweichlich. «Mein Teamchef Herbert Obermair und ich haben uns zusammengesetzt und sind uns diesbezüglich einig», erzählt Schafzahl gegenüber SPEEDWEEK.com.
«Wir haben gemeinsam überlegt, welches Motorrad am besten geeignet wäre, sind zur Überzeugung gekommen, dass es eine BMW M1000RR aus der Superbike-WM sein sollte. Aber, ob wir überhaupt die Chance haben, an ein solches Motorrad zu kommen, war die Frage, die es vor der endgültigen Entscheidung zu klären galt. Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu, der ein Freund von meinem Teamkollegen Turgut Durukan ist, hat diesbezüglich bei BMW vorgefühlt.»
Werbung
Werbung
«Das Paket ist mittlerweile geschnürt», verrät der zweimalige österreichische Superbike-Meister den Stand der Dinge. «Ronny Schlieder von RS Speedbikes, der seit Jahren im IDM-Team GERT56 für die Technik verantwortlich ist, baut gerade meine Maschine für die Saison auf. Bis auf den Kabelbaum und der Elektronik entspricht es einem Motorrad aus der Weltmeisterschaft.»
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
«Ich hoffe, dass alles rechtzeitig bis zum Test von GERT56 in Spanien fertig ist. Es wäre nämlich ganz in meinem Sinne, wenn ich da dabei sein könnte, denn es wäre ein enormer Vorteil, bei meinem ersten Abtasten mit meinem neuen Motorrad, die Techniker vor Ort zu haben, um die nötigen Anpassungen vorzunehmen. Außerdem wäre es sicherlich kein Nachteil, mit Marcel Schrötter, Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig gemeinsam auf die Strecke zu gehen.»
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.