IRRC Schleiz: Die Fortsetzung des Supersport-Krimis

Von Andreas Gemeinhardt
IRRC
Die International Road Racing Championship startet am Schleizer Dreieck in die zweite Hälfte der Saison 2017. In der IRRC-Supersport-Gesamtwertung trennen die Top-3 nur sieben Punkte.

Vom 18. bis 20. August 2017 trägt die International Road Racing Championship im Rahmen der «German TT» am Schleizer Dreieck den vierten Saisonlauf aus. Damit gibt es 2017 neben dem Internationalen Frohburger Dreieckrennen erstmals seit fünf Jahren wieder eine zweite IRRC-Veranstaltung in Deutschland.

In der IRRC-Supersport-Wertung dominierte in den letzten beiden Jahren der Tscheche Marek Cerveny, doch 2017 wird es einen neuen Champion geben, denn Cerveny blieb der IRRC zwar erhalten, wechselte aber erfolgreich in die Superbike-Klasse.

Beim Saisonauftakt in Hengelo sorgte der junge Niederländer Davy Thoonen, der seinen ersten Sieg in der International Road Racing Championship feierte, für die erste große Überraschung. Sein Landsmann Joey den Besten gewann den zweiten Lauf.

Zur zweiten Runde im finnischen Imatra teilten sich Den Besten und Pierre-Yves Bian die Siege. Thomas Walther und Christian Schmitz landeten als Zweiter und Dritter auf dem Podium, der Österreicher Jochen Rotter wurde Vierter und Sechster. Sebastian Frotscher beendete beide Rennen in den Top-10.

Auf dem Circuit von Chimay feierte den Besten seinen vierten Saisonsieg. Walther bewahrte sich seine Titelchancen mit dem dritten Platz vor Hoffmann, Schmitz, Seydoux und Max Gaube. Der zweite Lauf wurde eine sichere Beute für Bian. Walther (2.) sowie Schmitz (3.) landeten erneut auf dem Podium und konnten damit an ihre hervorragenden Ergebnisse von Imatra anknüpfen.

Den Besten führt vor den beiden Rennen auf dem Schleizer Dreieck das IRRC-Supersport-Gesamtklassement mit 108 Punkten an. Pierre-Yves Bian, der bisher 106 Zähler kassierte, lauert auf dem zweiten Platz, gefolgt von den beiden schnellsten deutschsprachigen Piloten Thomas Walther (101 Punkte) und Christian Schmitz (71 Punkte).

Damit ist der IRRC-Supersport-Titelkampf aktuell so spannend wie seit Jahren nicht mehr und vor allem Thomas Walther vom Team Schleizer Dreieck werden bei seinem Heimrennen realistische Chancen auf den Sieg eingeräumt.

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