Matti Seidel: «Die Konkurrenz ist stärker geworden»

Von Andreas Gemeinhardt
IRRC
Matti Seidel: «Jetzt kommen die Strecken, auf die ich mich am meisten freue»

Matti Seidel: «Jetzt kommen die Strecken, auf die ich mich am meisten freue»

Matti Seidel beendete die erste Saisonhälfte der International Road Racing Championship auf dem respektablen siebten Gesamtrang. Völlig zufrieden ist der BMW-Pilot damit allerdings nicht.

Matti Seidel (Team MSA Racing by Penz13.com) kehrte vom dritten Saisonevent der International Road Racing Championship in Oostende (Belgien) mit zwei zehnten Plätzen zurück. Damit festigte der BMW-Pilot zur Saisonhalbzeit seinen siebten Gesamtrang in der IRRC-Superbike-Wertung.

«Das Training lief sehr gut», berichtete der 29-jährige Drebacher. «Ich konnte meine Rundenzeiten im Vergleich zum Vorjahr um über zwei Sekunden steigern. Da meine Konkurrenten aber ebenfalls einen riesigen Schritt nach vorne machten, qualifizierte ich mich nur für den zwölften Startplatz. Als ich im ersten Rennen die dritte Kurve anfuhr, musste ich dem gestürzten Didier Grams ausweichen und Kamil Holan donnerte mir dabei auch noch in das Heck. Kurz darauf wurden die roten Flaggen geschwenkt.»

Beim Neustart kam Seidel gut weg, aber nach einem heftigen Highsider, den er gerade noch abfangen konnte, fuhr er auf dem zehnten Platz in das Ziel. Im zweiten Rennen gelang ihm sogar noch ein besserer Start und er peilte die erste Kurve auf dem sechsten Platz an. «Aber in dieser Ecke geht es immer verdammt eng zu, ich wurde eingeklemmt und verlor etliche Positionen. Es ist erstaunlich, dass dort alles gut gegangen ist.» Der ehemalige Endurance-WM-Pilot landete erneut auf dem zehnten Rang.

Seidel belegt aktuell nach sechs von zwölf Saisonläufen der International Road Racing Championship den siebten Platz des Superbike-Gesamtklassements. Vom fünften Gesamtrang trennen ihn allerdings nur acht Punkte. In der zweiten Saisonhälfte stehen nun mit Chimay (B), Horice (CZ) und dem Frohburger Dreieck (D) drei Rennstrecken im Terminkalender, mit denen Seidel bisher immer ausgezeichnet zurechtkam. Beim Frohburger Dreieck-Rennen 2014 eroberte er sich zwei dritte und zwei vierte Plätze.

«Der siebente Gesamtrang ist nicht schlecht, aber ursprünglich hatte ich mir viel mehr vorgenommen», erklärte Seidel. «Die Konkurrenz ist in diesem Jahr viel stärker geworden. Obwohl ich mich deutlich steigern konnte, schlägt sich das in den Ergebnissen nicht nieder. Trotzdem möchte ich mich bei meinem Team für die tolle Arbeit bedanken, immerhin hatten wir in ersten Halbjahr nicht einen einzigen Ausfall zu verzeichnen. Jetzt kommen die Strecken, auf die ich mich am meisten freue und auf denen ich auch meine bisher besten Ergebnisse erreichen konnte.»

 

IRRC Superbike – Gesamtstand

1. Sebastien Le Grelle (B/BMW) – 136 Punkte
2. Johan Fredriks (NL/BMW) – 100
3. Vincent Lonbois (B/BMW) – 98
4. Didier Grams (D/BMW) – 81
5. Jochem van den Hoek (NL/Yamaha) – 56
6. Marc Fissette (B/Suzuki) – 49
7. Matti Seidel (D/BMW) – 48
12. Moritz Günther (D/Kawasaki) – 24
16. Thilo Günther (D/Kawasaki) – 14
20. Thomas Gottschalk (D/BMW) – 6

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