BMW S 1000 XR – leichter, schneller, vielseitiger

Von Rolf Lüthi
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Die BMW S 1000 XR präsentiert sich komplett renoviert – mit dem Motor der aktuellen S 1000 RR, einem neuen Rahmen und um 10 kg abgespeckt.

Der neu entwickelte Reihenvierzylinder basiert auf dem Triebwerk der 2019er S 1000 RR und leistet hier 165 PS bei 11.000 min. Das maximale Drehmoment beträgt 114 Nm bei 9250 min. Dazu kündigt BMW einen besonders linearen Drehmomentverlauf an, was zu besserer Fahrbarkeit führt. Trotz erhöhter Performance ist der neue Motor 5 kg leichter.

Der 4., 5. und 6. Gang sind länger übersetzt. Das senkt das Drehzahlniveau, den Verbrauch und den Geräuschpegel. Neben einer leichtgängigeren und selbstverstärkenden Anti-Hopping-Kupplung verfügt die neue S 1000 XR erstmals über eine Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR). Elektronisch geregelt, verhindert MSR das durch abruptes Gaswegnehmen oder Zurückschalten verursachte Rutschen des Hinterrades.

Rahmen und Schwinge wurden um 2,1 kg leichter; gleichzeitig übernimmt der Motor eine wesentlich stärkere mittragende Funktion als bisher. Die neue Zweiarm-Schwinge reduziert die ungefederte Masse um 1,6 kg. Das hintere Federbein ist ohne Umlenkhebel direkt an der Schwinge angelenkt. In der Summe wiegt die S 1000 XR nun ausstattungsbereinigte 226 kg, was in der Praxis bedeutet, dass mindestens 95 % aller verkauften XR diese Gewichtsangabe teilweise deutlich übertreffen.

Serienmäßig verfügt die neue S 1000 XR über das elektronische Fahrwerk BMW Motorrad Dynamic ESA (Electronic Suspension Adjustment) der neuesten Generation. Als Sonderausstattung steht Dynamic ESA Pro mit zwei Dämpfungsmodi (Road, Dynamic) und automatischem Beladungsausgleich zur Verfügung. Erstmals bei der S 1000 XR unterstützt der dynamische Bremsassistent DBC (Dynamic Brake Control) den Fahrer bei Bremsmanövern. Das serienmässige Kurven-ABS ist mit einem Regen-Bremsmodus mit flacher verlaufendem Bremsdruckgradient aufgewertet.

Die S 1000 XR verfügt serienmäßig über die vier Fahrmodi Rain, Road, Dynamic und Dynamic Pro. Mit dem erstmals bei der S 1000 XR vollkonfigurierbaren Dynamic Pro-Modus stehen dabei umfangreiche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Neben Gasannahme, Motorbremse, ABS-Regelung und Traktionskontrolle kann bei der neuen S 1000 XR erstmals die Wheelie-Kontrolle (inkl. des neuen Settings Power-Wheelie) getrennt konfiguriert werden. Die Assistenzelektronik wird von einem neuen Sechsachsen-Gyrosensor gesteuert.

Die Instrumentenkombination der S 1000 XR wurde komplett neu entwickelt. Es bietet maßgeschneiderte Bildschirmdarstellungen für verschiedene Einsatzzwecke. Der Pure-Ride-Screen bietet beispielsweise alle notwendigen Informationen für den normalen Betrieb auf der Straße, während ein weiterer Core-Screen Anzeigen für Schräglage, Verzögerung sowie der Traktionskontrolle ermöglicht.

Eine weitere mögliche Bildschirmdarstellung liefert eine Statusübersicht des Fahrzeugs. Serienmäßig ist eine zweckmäßige Pfeilnavigation mit App enthalten. Die Bedienung des TFT erfolgt komfortabel vom Lenker aus.

Sämtliche Leuchteinheiten basieren auf LED-Technik. Der neue LED-Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn besser aus als bisher. In der ab Werk erhältlichen Sonderausstattung Headlight Pro sorgt das adaptive Kurvenlicht bei Nachtfahrten für zusätzliche Sicherheit durch bessere Ausleuchtung der Fahrbahn in Kurven.

Ebenfalls als Sonderausstattung ab Werk verfügbar sind LED-Zusatzscheinwerfer für zusätzlich verbesserte Sicht bei Nacht und bessere Erkennbarkeit im Straßenverkehr.

Dank dem neuen Hauptrahmen konnte das Motorrad im Kniebereich schlanker gestaltet werden. Quickshifter und Tempomat gibt es nur gegen Aufpreis. Die neue S 1000 XR gibt’s in Grau und Rot/Weißaluminium.


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