Ehlert: «Speiser ist ein kommender Weltmeister»

Von Ivo Schützbach
Langbahn-WM
Richard Speiser (13) in Herxheim

Richard Speiser (13) in Herxheim

Langbahn-GP-Koordinator Uli Ehlert sieht in Richard Speiser einen kommenden Weltmeister.

«Als ich den damals 16-jährigen [* Person Gary Havelock *] zum ersten Mal fahren sah, war mir klar, dass er ein kommender Weltmeister ist», sagte Langbahn-GP-Koordinator Uli Ehlert nach Rang 3 von [* Person Richard Speiser *] im Grand Prix von Deutschland in Herxheim am letzten Sonntag. «Wie damals mit Havelock geht es mir heute mit Speiser.»

Bei Gary Havelock dauerte es allerdings bis 1992, als er im polnischen Breslau als Weltmeister seine einzige Einzel-WM-Medaille holte.

Speisers Aufstieg ist in der Tat beachtlich: In seinem ersten Jahr in der internationalen Klasse, das war vergangene Saison, wurde er Grasbahn-Vize-Europameister, Fünfter der Langbahn-DM, Dritter der Speedway-DM und Speedway-U21-Vizemeister. Er qualifizierte sich im Challenge in Aduard auf Anhieb für den Grand Prix 2009. Das war die beste Rookie-Leistung seit Robert Barth 1989.

Den ersten Grand Prix in Marienbad verpasste Speiser, weil er noch an Nachwirkungen seiner Hüft-Operation litt. Der 22-jährige Allgäuer war während der Speedway-Team-WM-Quali in Terenzano selbstverschuldet heftig in die Holzbarriere gekracht und musste danach viele Wochen pausieren.

Doch bereits seinen ersten Grand Prix in Marmande beendete er auf Rang 4 – eine Sensation! Die meisten Fahrer brauchen Jahre, bis sie auf der französischen Dreiecks-Bahn gut zurechtkommen.

Bereits in seinem zweiten Grand Prix fuhr Speiser erstmals aufs Podest: In Herxheim musste er sich nur [* Person Gerd Riss *] und Sirg Schützbach geschlagen geben. «Ich weiss, dass es nicht immer so weitergehen wird», sagt der Börwanger. «Ich tue aber mein Möglichstes, um viel zu erreichen. Oft profitiere ich von meinen Starts. Wenn ich vorne bin, muss man erst mal an mir vorbeikommen.»

Seine Verletzung schränkt ihn schon lange nicht mehr ein: «Ich habe keine Schmerzen, kann vom Kopf her befreit fahren. Es ist ja auch nicht so, dass ich während meiner Verletzungszeit nichts getan habe. Ich trainierte so gut es ging, um fit zu bleiben.»

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