Luca Marini: «Vale überholt immer perfekt»

Von Sharleena Wirsing
Moto2

Luca Marini wird 2017 seine zweite Moto2-Saison im Forward-Team bestreiten. Um in diesem Jahr eine deutliche Steigerung zu erreichen, studierte er seinen Halbbruder Valentino Rossi genau.

2017 werden erneut Luca Marini und Lorenzo Baldassarri in der Moto2-WM für das Forward-Team an den Start gehen. Marini legte bei den privaten Vorsaison-Tests in Valencia und Jerez starke Leistungen vor. Der Italiener schloss den Valencia-Test auf dem dritten Rang ab, in Jerez musste er sich nur Nakagami und Baldassarri geschlagen geben. Marini büßte nur 0,281 sec auf die Bestzeit ein.

Marini, Valentino Rossis Halbbruder, wird 2017 seine zweite Moto2-Saison bestreiten, nachdem er 2016 in seiner Rookie-Saison mit 34 Punkten auf dem 23. WM-Rang gelandet war. Das Highlight für den 19-Jährigen war ein sechster Platz beim Regenrennen auf dem Sachsenring. «Ich muss mich im Hinblick auf meine Überholmanöver noch verbessern, denn andere Piloten sind in diesem Bereich sehr aggressiv. Viel mehr als ich, dadurch verliere ich hinter langsamen Fahrern zu viel Zeit. Die großartigen Kämpfe auf der Ranch helfen mir sicher, mich in diesem Bereich zu steigern. Vale zeigt auf der Ranch auch oft aggressive Manöver. Das ist eher ungewöhnlich für ihn, denn er ist einer der korrektesten Fahrer in der gesamten MotoGP-WM. Er überholt immer perfekt. Auf der Ranch sehe ich von ihm oft sehr interessante Dinge, die mir weiterhelfen.»

«Zu Beginn meiner ersten Moto2-Saison war ich nach manchen Rennen niedergeschlagen, aber ich habe gelernt, dass es wichtig ist, trotzdem fokussiert zu bleiben und sich nicht auf die schlechten Dinge zu konzentrieren, die während eines Trainings, im Qualifying oder Rennen passieren. Für mich wird es nun sehr wichtig sein, mich immer weiter zu verbessern und dieselben Fehler nicht zweimal zu machen. Ich versuche, an meiner mentalen Stärke zu arbeiten. Sie ist sehr bedeutend, wie man bei Vale sieht. Ein Jahr Erfahrung wird mir dabei aber sicher helfen», ist Marini überzeugt.

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