Collin Veijer: Gelingt dem Niederländer 2026 der Sprung zum Siegfahrer?
KTM-Ajo-Pilot Collin Veijer schaffte beim Thailand-GP ein weiteres Top-5-Resultat. Gelingt ihm in den nächsten Rennen ein weiterer Schritt, ist er 2026 ein Anwärter auf den Moto2-WM-Titel.
Seit 2023 fährt Collin Veijer in der Motorrad-Weltmeisterschaft. In seinem ersten Jahr in der Moto3 konnte er im deutschen Intact-GP-Team einen Sieg einfahren, in der Gesamtwertung belegte er Rang 7. In der Saison 2024 zählte der Niederländer zu den Top-Fahrern. Er holte erneut einen Sieg und acht weitere Podestplätze, was in der Endabrechnung WM-Rang 3 bedeutete.
2025 stieg Veijer in die Moto2-WM auf – KTM Ajo verpflichtete das vielversprechende Talent. In seiner Rookie-Saison tat er sich anfangs schwer in der mittleren Kategorie. Ab der zweiten Saisonhälfte lief es immer besser und er war regelmäßig in den Top-10 zu finden. Beim vorletzten Saisonrennen in Portimao schaffte Veijer dann seinen ersten Moto2-Podestplatz. In der Gesamtwertung landete der 21-Jährige auf Position 15.
Beim Saisonauftakt 2026 in Thailand machte der Kalex-Pilot dann dort weiter, wo er 2025 aufgehört hatte. Im Qualifying holte er sich Startplatz 6. Im Chaos-Grand-Prix mit zwei Neustarts belegte Veijer Rang 5. Der KTM-Ajo-Pilot konnte zwar mit Manuel Gonzalez (Intact GP), Izan Guevara (Pramac Yamaha), Daniel Holgado (Aspar) und Ivan Ortola (MSI) nicht ganz mithalten kämpfen, dennoch konnte er einen sicheren fünften Platz vor Celestino Vietti (SpeedRS) nach Hause fahren.
Ist Veijer 2026 ein Anwärter auf den WM-Titel?
«Ich hatte in den ersten Runden etwas Mühe, mein Tempo zu finden, und als ich langsam in Fahrt kam, war es schon zu spät», lautete seine Analyse nach dem Rennen. «Das Ergebnis war recht gut, denn ein Platz unter den Top-5 war unser Ziel, daher bin ich damit zufrieden.»
Collin Veijer hat in der Moto2 nun insgesamt vier Top-5-Platzierungen auf seinem Konto. In Brasilien will er am kommenden Wochenende wieder mitkämpfen um die Top-5. Ob er im Lauf der Saison einen weiteren Schritt machen kann, um in der eng umkämpften Klasse um den WM-Titel mitfahren zu können, wird sich zeigen. Es wäre jedenfalls eine willkommene Abwechslung, den Niederländer regelmäßig bei der Siegerehrung dabei zu haben.
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