Chassis-Hersteller: Kein direkter Kontakt zu Triumph

Von Otto Zuber
Moto2
2019 wird die Moto2-WM durch die Triumph-Motoren grundlegend verändert. Die Kommunikation des neuen Einheitslieferanten mit Suter, Kalex, KTM, Tech3 und Speed Up soll dabei über die MotoGP erfolgen.

2019 löst Triumph Honda als Motoren-Einheitslieferanten der Moto2-WM ab. Die neuen 765-ccm-Dreizylinder-Triebwerke aus Grossbritannien lassen eine Leistungssteigerung erwarten. Doch noch stecken die Ingenieure mitten in der Vorbereitung. Diese schreitet voran, wie Danny Aldridge, Technical Director der MotoGP, den Kollegen von «Crash.net» verrät.

«Nun geht es darum, die ganze Informationen durchzugehen, die von den Chassis-Herstellern gebraucht werden. Welche das sind, wurde in einer Sitzung am Donnerstag vor dem Sachsenring-Rennen ermittelt», erklärt der Brite. «Das wichtigste ist eine 3D-Illustration des Motors, welche Sensoren eingesetzt werden, welche Komponenten zwingend vorgeschrieben sind und wo sie die freie Wahl haben. Aber derzeit sind die physischen Dimensionen des Motors das Wichtigste, was die Teams wissen müssen.»

Deshalb wird für die Teams ein Dokument mit dem Titel «Moto2 Technische Informationen 2019» erstellt, das zur Orientierung über Montagepunkte oder die Dimensionen des Motors dienen soll. «Das hatten wir schon in den vergangenen Jahren für die Honda-Motoren, und nun erstellen wir eine Version für Triumph», erzählt Aldridge.

Damit wird den Chassis-Herstellern die direkte Kommunikation mit Triumph abgenommen, wie der 45-Jährige weiter erklärt. «Suter, Kalex, KTMM, Tech3 und Speed Up werden keinen direkten Kontakt zu Triumph haben. Der Austausch geschieht über uns. Wir sammeln alle Informationen und geben sie gebündelt weiter. Wir produzieren dieses Dokument, das regelmässig auf den neuesten Stand gebracht wird. So haben alle zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Informationen zur Hand.»

Auf die Frage, welche Rolle Externpro dabei spielen werde, antwortet Aldridge: «Triumph wird die Standard-Motoren an Externpro schicken und die werden die Modifikationen vornehmen, damit die Triebwerke den Moto2-Spezifikationen entsprechen. Es wird im Vergleich zur Standard-Version natürlich eine stärkere Variante, aber was noch viel wichtiger ist: Wir haben damit 30 exakt gleich starke Motoren zur Hand. Wichtiger als die absolute PS-Zahl ist also das Bestreben, dass alle Triebwerke gleich viele PS leisten.»

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