Nico Terol: Teamkoordinator und Riding Coach

Von Jordi Gutiérrez
Moto2
Nico Terol

Nico Terol

Der 29-Jährige Nico Terol, 125-ccm-Weltmeister von 2011, wechselte von der Rennstrecke hinter die Boxenmauer. Er berichtete SPEEDWEEK.com von seiner Tätigkeit als Teamkoordinator und Riding Coach.

2016 nahm der ehemalige GP-Pilot Nico Terol an der Spanischen RMFE Flat Track Meisterschaft (RFME Copa de España de Flat Track) teil. Der Spanier trat zudem bis zu seiner vorzeitigen Entlassung in der Supersport-WM für Schmidt Racing an.

Seine größten Erfolge feierte der Spanier Terol in der WM-Klasse bis 125 ccm: Zwischen 2008 und 2011 gewann er 13 Grands Prix und fuhr 34 Mal auf das Podest. 2011 wurde er der letzte Weltmeister dieser Klasse. Terol stieg in die Moto2-WM um und gewann in drei Jahren drei Rennen. Die Weltmeisterschaft 2013 schloss er als Siebter ab. Dann fiel er in ein tiefes Loch, holte 2014 nur zwei WM-Punkte und wurde WM-28. Im Grand-Prix-Sport war danach kein Platz mehr führ ihn, er wechselte in die Superbike-WM zu Althea Ducati. Doch auch dort wurde er wegen mangelhafter Leistungen zu Saisonmitte 2015 entlassen. 2016 versuchte er dann vergeblich sein Glück in der Supersport-WM.

2017 nahm Terol eine neue Herausforderung beim Aspar-Team an, für das er in der Moto2-WM in der Vergangenheit als Fahrer antrat. «Ich bin nun Koordinator des Junior-Teams von Aspar in der Spanischen Meisterschaft», berichtete er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Da ich kein konkurrenzfähiges Bike gefunden habe, war ich sehr froh, wieder mit Aspar arbeiten zu können. Es ist sehr schön, mit jungen Fahrern Erolge zu feiern. Ich genieße auch die Arbeit auf der anderen Seite der Boxenmauer. Insgesamt betreue ich sechs Fahrer. Als Riding Coach greife ich auch zuweilen den Moto3-Piloten von Aspar unter die Arme. Manchmal bin ich auch für Bautista und Abraham in der MotoGP-Klasse an der Strecke.»

«Das Aspar-Team ist wie eine Familie. Ich liebe diese Welt. Natürlich würde ich lieber fahren, aber das ist kein Problem. Nun trainiere ich eben sehr viel mit unseren jungen Fahrern. Zudem testete ich auch für Dunlop. Rennen fahre ich im Moment aber nicht. 2018 werde ich so weiterarbeiten», versicherte der 29-Jährige. «Vielleicht ergibt sich für mich eine Chance mit Aspar bei den E-Motorrädern.» 2019 findet zum ersten Mal der «FIM Moto-e World Cup» statt.

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