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Domi Aegerter: «Viel ausprobiert, nichts klappte»

Von Sharleena Wirsing
Dominique Aegerter auf dem Sachsenring

Dominique Aegerter auf dem Sachsenring

Die erste Saisonhälfte 2018 war für KTM-Pilot Dominique Aegerter und das deutsche Kiefer-Team von Höhen und Tiefen geprägt. Auf dem Sachsenring suchte der Schweizer auch im Rennen nach Lösungen.

Dominique Aegerter hat 2018 mit der KTM des Kiefer-Teams erst zwei Mal die Top-10 erreicht. In Argentinien war er Achter, in Austin Neunter. Danach zog sich Aegerter beim Training einen Bruch im Becken zu und verpasste die Rennen in Jerez und Le Mans. Beim sechsten Saisonrennen in Mugello gab er sein Comeback und erreichte trotz starker Schmerzen Platz 12. Doch mit den Plätzen 20, 14 und 14 in Barcelona, Assen und auf dem Sachsenring ging es wieder bergab.

Aegerter und seine Crew können sich nicht auf die Daten eines Teamkollegen stützen. Liefert euch KTM viele Daten? «Ab und zu bekommen wir von KTM ein Basis-Set-up, das sie uns vor dem Wochenende liefern. Den direkten Vergleich haben wir aber nie. Das Bike ist sicher sehr konkurrenzfähig, aber das ist jedes Bike in der Moto2-Klasse. Du musst es einfach so abstimmen, dass du dich wohlfühlst und am Limit fahren kannst. Ich kann das Bike nicht so fahren, dass es wirklich am Limit ist.»

Musst du deinen Fahrstil mehr an die KTM anpassen? «Im Rennen auf dem Sachsenring hatte ich 28 Runden Zeit dafür. Ich habe viel ausprobiet, aber es hat nicht geklappt. Ich bin immer wieder 1:25,7 min gefahren. Ob ich ein bisschen weiter vorne gesessen bin, etwas früher oder später gebremst habe, hat nichts ausgemacht. Diese Erfahrung habe ich jetzt aber. Ich hatte auch keinen Druck, denn mein Vorsprung lag bei zwei Sekunden. So konnte ich viel ausprobieren, um an der Gruppe vor mir dranzubleiben. Ich schaffte es aber nicht.»

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