Romano Fenati: Forward Racing löst 2019-Vertrag auf

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Der Vertrag zwischen Forward Racing und Romano Fenati wurde aufgelöst

Der Vertrag zwischen Forward Racing und Romano Fenati wurde aufgelöst

Das Team Forward Racing wird ab 2019 mit MV Agusta zusammenarbeiten. Romano Fenati sollte Teamkollege von Stefano Manzi werden. Doch jetzt wurde bestätigt, dass der Vertrag mit Fenati aufgelöst wird.

Romano Fenatis aktuelles Moto2-Team Marinelli Snipers hat sich bereits vom Italiener getrennt, da er am Sonntag bei voller Fahrt die Bremse der Suter seines Gegners Stefano Manzi betätigt hat. Nun folgt die Auflösung von Fenatis Vertrag für 2019 mit dem Forward-Team.

Fenatis Karriere ist auf dem Tiefpunkt angelangt. MV Agusta-Boss Giovanni Castiglioni schrieb auf Instagram: «Was seinen Vertrag als Fahrer für MV Agusta in der Moto2-Klasse betrifft, werde ich mich mit allen Mitteln in den Weg stellen. Es wird nicht passieren, denn er repräsentiert nicht die wahren Werte unserer Marke.» Nun leistete das Forward-Team dieser Aufforderung Folge und teilte mit, dass Fenati nicht länger Teil des Projekts für 2019 ist.

Castiglioni erklärte nun in einer Pressemitteilung des Teams: «In all den Jahren, in denen ich diesen Sport verfolgt habe, habe ich nie ein so gefährliches Verhalten gesehen. Ein Fahrer, der so handelt, kann niemals die Werte unserer Firma und unserer Marke verkörpern. Aus diesem Grund wollen wir ihn nicht als Fahrer, wenn MV Agusta in die Weltmeisterschaft zurückkehrt.»

Teamchef Giovanno Cuzari ergänzte: «Nach dieser würdelosen Aktion von Romano Fenati gegenüber Stefano Manzi ist es unmöglich, die geplante Zusammenarbeit mit dem Fahrer aus Ascoli 2019 umzusetzen. Fenatis Verhalten ist nicht mit den sportlichen Werten von Forward Racing und MV Agusta zu vereinbaren. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, obwohl ich es sehr bedauere, unser Projekt mit Fenati nicht zu verwirklichen. Unser Sport ist bereits sehr gefährlich. Jede Handlung, die das Risiko steigert, darf nicht toleriert werden. Wir können dieses Verhalten nicht akzeptieren.»

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