Syahrin und Canet (Speed-up): Neuanfang in Valencia

Von Mario Furli
Moto2

Während die MotoGP-Klasse in Jerez testete, war Moto2-Rückkehrer Hafizh Syahrin in Valencia erstmals auf der Speed-up im Einsatz. Aron Canet gab ebenfalls sein Debüt für das Ángel Nieto Team.

In der Saison 2019 sammelte Jake Dixon für das Ángel Nieto Team gerade einmal sieben WM-Punkte, Xavier Cardelus schaffte es nie in die Punkteränge. Für 2020 wird im Moto2-Team von Jorge «Aspar» Martinez aber alles anders: Moto3-Vizeweltmeister Aron Canet und Moto2-Rückkehrer Hafizh Syahrin rücken 2020 – nach dem Rückzug von KTM – auf Speed-up-Chassis aus.

Bei einem zweitägigen Privattest in Valencia durchlief diese neue Konstellation am Montag und Dienstag einen ersten Testlauf. Klassen-Neuling Canet spulte dabei 128 Runden auf seiner Heimstrecke, dem «Circuit Ricardo Tormo», ab. «Wir fangen in einer neuen Kategorie an und in den ersten Runden haben mich sogar Moto3-Bikes überholt», erzählte der 20-Jährige. «Schön langsam haben wir uns verbessert und kamen dann schon am ersten Tag auf eine anständige Rundenzeit. Am zweiten Tag haben wir mit dem Set-up einen Schritt nach vorne gemacht. Denn am Montag haben wir mit dem Basis-Set-up von Speed-up begonnen, einfach nur, um sich an alles zu gewöhnen. Ich konnte eine konkurrenzfähige Pace fahren, auch wenn wir am Ende keine Soft-Reifen mehr hatten, um noch eine schnelle Rundenzeit zu setzen. Ich bin aber glücklich und freue mich auf diese neue Herausforderung.»

Auch für Syahrin ist 2020 ein Neubeginn: Nach zwei MotoGP-Jahren kehrt der Malaysier in die Moto2-Klasse zurück, in der er zwar schon 2011 sein Debüt gegeben hat und von 2014 bis 2017 Fixstarter war. Das Speed-up-Chassis und den 765-ccm-Dreizylinder-Motor von Triumph kannte der 25-Jährige aber noch nicht.

«Ich habe den ersten Test auf der Moto2 mit einem guten Gefühl beendet. Es waren eineinhalb Tage, aber es war positiv», fasste Syahrin nach 120 Runden zusammen. «Der erste Tag lief recht gut und am zweiten habe ich mich auf meinen Fahrstil konzentriert, um schrittweise Verbesserungen zu erzielen. Wir verlieren in der Kurvenmitte etwas an Speed, aber das ist der Unterschied zwischen Moto2 und MotoGP. Ich gewöhne mich aber schon an das Bike und ich bin glücklich, weil wir nicht zu weit von den schnellsten Fahrern weg sind. Hoffentlich können wir im Februar anfangen mit dem neuen Bike zu arbeiten.»

Den nächsten Test plant das Ángel Nieto Team im Februar in Jerez.

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