Sandro Cortese: «Nicht euphorisch werden»

Von Günther Wiesinger
Moto2
Moto2-Neuling Sandro Cortese (Kalex)

Moto2-Neuling Sandro Cortese (Kalex)

Sandro Cortese weiss noch nicht genau, wie er sich für 2013 einschätzen soll. «Anfangs kann Platz 15 ein Erfolg sein.»

Bisher vermag Sandro Cortese nicht genau einzuschätzen, welche Ergebnisse er 2013 in seiner ersten Moto2-Saison liefern kann. Er kann aber einen Blick auf die Darbietungen anderer erfolgreicher Rookies werfen. Marc Márquez war 2011 im ersten Moto2-Jahr WM-Zweiter, Stefan Bradl 2010 Neunter, Johann Zarco 2012 als Rookie Zehnter.

Dürfen wir Cortese nächstes Jahr auch in diesem Bereich erwarten?

«Es ist vorläufig schwierig zu sagen, wo ich nächstes Jahr landen werde», räumt der Moto3-Weltmeister ein. «Momentan möchte ich lieber tiefstapeln. Ich will ruhig bleiben. Wir sollten nach dem guten ersten Test in Almeria nicht euphorisch werden. Wir haben noch keine genauen Anhaltspunkte, wie wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wir haben noch nichts gewonnen. Je bester wir uns in der Wintersaison vorbereiten, umso stärker werden wir in Katar in die WM-Saison starten. Das ist mein vorrangiges Ziel. 2012 war Zarco WM-Zehnter, Nico Terol in seiner ersten Saison WM-Achtzehnter. Und er war 125-ccm-Weltmeister. Die Spannweite ist also sehr gross. Wir müssen konzentriert bleiben, ein gutes Konditionstraining absolvieren und eine gute Basis für die nächsten Wintertests schaffen. Ich möchte auf jeden Fall gut mitfahren. Das kann unter den ersten zehn sein oder unter den Top 15. Vielleicht kann beim ersten Rennen sogar ein einziger Punkt für uns Erfolg bedeuten. Aber vielleicht sind wir bei den Tests nicht einmal unter den ersten 20. Das lässt sich jetzt schlecht beurteilen.»

Zur Erinnerung: Zarco war beim WM-Auftakt als Neuling im Qualifying an 19. Stelle, Terol an 26.

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