Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Fahrerfeld für die Moto2-Weltmeisterschaft, die 2013 zum vierten Mal mit 600-ccm-Vierzylinder-Einheitsmotoren von Honda bestritten wird, befinden sich immerhin sieben verschiedene Motorradfabrikate. Den Löwenanteil hat sich Kalex mit zwölf Piloten gesichert, dann folgen Speed-up und Suter mit je acht.
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Das Speed-up-Projekt des bisherigen Teambesitzers Luca Boscoscuro ist neben Kalex der grosse Gewinner. Nicht nur alle vier Forward-Piloten (Pasini, Corsi, De Angelis und Cardús) fahren dieses Motorrad, sondern auch der Indonesier Rafid Topa Sucipto und Anthony West aus dem katarischen QMMF-Team. Dazu kommen noch der Südafrikaner Steven Odendaal und der Spanier Alberto Moncayo aus dem AGR-Team. Die Speed-up-Maschinen sind aus den Aprilia-Fahrwerken hervorgegangen, die in Noale für die Moto2-WM 2010 entwickelt wurden, ehe Piaggio-Konzernchef Roberto Colaninno das Interesse an dieser Klasse verlor. Boscoscuro war damals Manager des Gilera-250-Werksteams und deshalb mit allen Aprilia-Ingenieuren bestens vertraut. FTR warf ihm vor einem Jahr vor, er habe auch FTR-Knowhow in seine Gefährte einfliessen lassen. Immerhin hatte Andrea Iannone in seinem Speed-up-Team 2010 auf FTR drei WM-Rennen gewonnen.
FTR rüstet nur noch einen Moto2-WM-Piloten aus: Gino Rea aus dem neuen ESGP-Team, das von Ekerold und Stigefelt betrieben wird.
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Eine Moriwaki ist noch im Feld zu finden – jene von Takaaki Nakagami, der im Honda Asia-Team von Tadayuki Okada fährt. Und eine TSR, die allerdings auf den Namen Motobi hört, wird von Mike di Meglio im JIR-Team von Luca Montiron eingesetzt. Abgerundet wird das Aufgebot von Tech3 mit den Piloten Louis Rossi und Danny Kent.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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