Anthony West (Rang 10): «Wir werden besser»

Von Isabella Wiesinger
Moto2
Vor zehn Jahren hat Anthony West in Assen seinen einzigen GP-Sieg (250 ccm) gefeiert. Diesmal fuhr er als Sechster los und kam als Zehnter an.

Der australische QMMF-Racing-Team-Fahrer Anthony West erreichte bei der Dutch-TT in Assen einen zehnten Platz, wobei er mit seiner Speed-up gegen seine direkten Gegner Julián Simón und Randy Krummenacher erfolgreich blieb.

West fuhr nur 16 Sekunden nach dem Sieger Pol Espargaró über die Ziellinie. Da der ehemalige 250-ccm-GP-Sieger von Assen (2003) aus der zweiten Reihe gestartet war, hatte sich der 31-jährige Routinier sogar ein noch besseres Resultat erwartet. Aber West hatte Probleme ab Halbzeit des Rennens mit dem Vorderreifen und konnte daher den Speed der Fahrer vor ihm nicht mehr mithalten.

«Es war kein gutes Rennen für mich, weil es mir peinlich ist, dass ich vom sechsten Startplatz zurückgefallen bin. Ich habe mich wohl gefühlt auf dem Bike. Meine Rundenzeiten waren schnell, aber ich hatte Mühe, die anderen Fahrer erfolgreich zu bekämpfen. Ich habe mich schneller gefühlt als sie, aber ich hatte Mühe sie zu überholen. In der Hälfte des Rennens habe ich das gute Gefühl für das Bike verloren und ein bisschen nachgelassen. Ich fiel immer weiter zurück. Es war mir nicht möglich, weiter schnelle Rundenzeiten zu fahren. Komisch.»

West: «Ich war misstrauisch»

«Ich dachte, dass ich konstanter fahren könnte, aber es hat nicht geklappt, da ich das Gefühl für das Vorderrad verloren hatte. Der Vorderreifen ist ein paar Mal während der ersten Runden weggerutscht, was wirklich seltsam war, deshalb war ich misstrauisch. So bald du vorne das Vertrauen verlierst, wird alles schwieriger. Deshalb bin ich nicht ganz glücklich mit dem Rennen, ich hätte mir mehr erwartet. Hoffentlich können wir uns verbessern. Das Bike scheint gut zu funktionieren. Es sieht so aus, als würden wir in die richtige Richtung arbeiten. Wir waren hier besser als bei den vorherigen Rennen.»

QMMF-Racing-Teamkollege Rafid Topan Sucipto, der sich in Assen während des freien Trainings am Freitagmorgen einige blaue Flecken zuzog, biss auf die Zähne und beendete trotz Schmerzen das Rennen – an 28. Stelle.

«Nach meinem Sturz am Freitag hatte ich grosse Schmerzen», erzählte der Indonesier. «Ich habe vor dem Rennen nicht gut geschlafen. Ich bin wegen meiner Verletzungen immer wieder aufgewacht; aus diesem Grund hatte ich im Rennen Mühe. Es war ein harter Tag, aber ich bin froh, dass ich das Rennen beendet und die karierte Flagge gesehen habe. Mein Plan für das nächste Rennen ist es, relaxter und ruhiger zu sein. Ich setze mich selber unter Druck, was wirklich nicht der Schlüssel zum Erfolg ist.»

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